Die letzten Gemeinden geben Pläne bekannt

Bürgermeister Christian Genshofer macht Pläne für das neue Bildungszentrum in Trebesing
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BEZIRK (aju). Viel vor haben auch die letzten drei Orte in unserer Gemeindevorschau.

Bildung in Trebesing

Die Gemeinde Trebesing konzentriert sich 2016 vor allem auf den Start des Projektes "Bildungszentrum". Neben einer Sanierung der Volksschule sollen auch ein Kindergarten und ein Vereinsraum gebaut werden. "Die Schule wird thermisch saniert, behindertengerecht und barrierefrei umgebaut", erklärt Bürgermeister Christian Genshofer. Trebesing ist ja bereits ausgezeichnet worden als eine der E5 Gemeinden. Dies bedeutet, dass die Gemeinden in verschiedenen Kategorien bestrebt ist, möglichst energieeffizient zu arbeiten. "Obwohl wir jetzt schon mit Erdwärme heizen, Kollektoren in Betrieb haben und Solaranlagen am Dach montiert sind, versuchen wir trotzdem immer, am neuesten Stand der Technik zu sein", sagt Genshofer. Da die Schule schon über 20 Jahre alt ist, wurde sie mit vielen Halbstockwerken gebaut. Um diese nun auch barrierefrei zu gestalten, wird ein Lift eingebaut werden. "Zusätzlich wird ein Vereinsraum für die Trachtenkapelle zugebaut. Hier wird es dann auch eine Bühne geben. So kann diese auch für schulische Veranstaltungen genutzt werden", informiert Genshofer. Baubeginn für das Projekt soll April 2016 sein. Die Gesamtkosten werden sich auf 2,8 Millionen Euro belaufen und die Fertigstellung ist für Herbst 2017 geplant.

Viel zu tun

Trebesing nimmt sich für das noch junge Jahr auch die Umwandlung der Märchenwandermeile zu einem Energieerlebnisweg, mit einem Gesamtaufwand von 360.000 Euro vor. "Außerdem soll durch den Bau der Rohtrasse an das Radwegenetz Lieser- und Maltatal angeschlossen werden", so Genshofer. Dies soll ein Gemeinschaftsprojekt der Gemeinden Gmünd, Trebesing und des Landes werden und 600.000 Euro kosten.

Lendorf blickt positiv in die Zukunft

Fix beschlossen wurde in Lendorf der Ankauf eines Kleinlöschfahrzeuges samt Zubehör für die Freiwillige Feuerwehr Lendorf, mit Kosten von 180.000 Euro sowie die Umstellung der Ortsbeleuchtung auf LED-Technik mit einem Kostenaufwand von 80.000 Euro. "Ins Auge gefasst werden jedoch in erster Linie Vorhaben, für welche die Förderschienen der neuen Kärntner Bauoffensive und der LAG Nockregion genutzt werden können", erklärt Bürgermeisterin Marika Lagger-Pöllinger. In Planung ist die Umsetzung eines Evopäd Parks, basierend auf den Grundsätzen der Evolutionspädagogik, für die Kinder der Volksschule und des Kindergartens. "Auch die Gestaltung eines Ortszentrums und die Errichtung eines Kinderspielplatzes werden Teil der Beratungen sein. Grundsätzlich aber sehen wir positiv der Zukunft entgegen und hoffen, unsere Gemeinde noch lebenswerter gestalten zu können", sagt Lagger-Pöllinger.

Vieles neu in Millstatt

Auch Millstatt hat heuer einiges vor. Zuerst soll eine Verbauung am Riegenbach gemacht werden. "Die Kosten dafür belaufen sich auf mehr als zwei Millionen Euro, wobei der Anteil der Gemeinde hier relativ hoch ausfallen wird", erklärt Bürgermeister Johann Schuster. Ebenso ist eine Fernwärmeversorgung geplant, jedoch ist der Standort für das Heizkraftwerk noch offen. "Am 15. Jänner gibt es dazu eine Bürgerinformationsveranstaltung", so Schuster. Zusätzliche Projekte werden die Renovierung und Wiederbelebung des Lindenhofes in seiner ursprünglichen Form und die Errichtung einer psychosomatischen Klinik als neues Standbein für die Gemeinde. Fortschritte gibt es auch in der Causa Sprungturm. Man ist auf einem guten Weg, im Einvernehmen mit dem Bundesdenkmalamt den Turm in Betrieb zu nehmen. "Wir müssen uns jedoch noch einem Finanzierungsproblem stellen. Für die Wiedereröffnung werden Sponsoren gesucht. Besonders attraktiv ist, dass eine Hochgeschwindigkeitsrutsche in Planung ist", informiert Schuster.

Autor:

Julia Astner aus Spittal

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