Ehrenzeichen für Oberkärntner Ortschefs

Wilfried Pichler wurde für seine 25-jährige Tätigkeit als Gemeindechef geehrt
9Bilder
  • Wilfried Pichler wurde für seine 25-jährige Tätigkeit als Gemeindechef geehrt
  • Foto: KK
  • hochgeladen von Verena Niedermüller

KLAGENFURT. 14 Kärntner Bürgermeister wurden von Landeshauptmann Peter Kaiser mit dem Großen Ehrenzeichen des Landes Kärnten ausgezeichnet. Davon gingen acht Auszeichnungen in den Bezirk Spittal.

25 Jahre Ortschef

Wilfried Pichler aus Sachsenburg erhielt das Große Ehrenzeichen des Landes für seine 25-jährige Tätigkeit in der Gemeinde. Folgende Bürgermeister wurden für ihre 20-jährige Tätigkeit mit der Auszeichnung bedacht:
- Peter Ebner (Stall im Mölltal)
- Heinrich Peter Gerber (Baldramsdorf)
- Ferdinand Hueter (Berg im Drautal)
- Gottfried Mandler (Irschen)
- Josef Schachner (Heiligenblut)
- Peter Suntinger (Großkirchheim)
- Franz Zlöbl (Rangersdorf)

Wertschätzung

„Die Auszeichnung und Verleihung der Ehrenzeichen ist und soll eine Wertschätzung sein, die man mit Worten nicht ausdrücken kann und sie soll sich weiterhin in positive Energie umwandeln“, so Kaiser. Mit der Ehrung aktiver Bürgermeister wolle man jenen danken, welche die Geschicke ihrer Gemeinden in den letzten 25 bzw. 20 Jahren gelenkt haben und auch weiter lenken werden. „Kärnten ist stolz, Euch als Bürgermeister zu kennen und zu wissen“, bedankte sich der Landeshauptmann bei allen zu Ehrenden.

Manager im Ort

Die Funktion und das Amt der Gemeindeoberhäupter verglich der Landeshauptmann mit jener von Managern. „Euer Amt birgt eine Vielfalt an Aufgaben, aber auch an Herausforderungen und Risiken, die kaum jemand kennt . Ihr habt zwar gute Assistenten in Form der Amtsleiter und Gemeindebediensteten, dennoch gibt es für Euch in einer herausfordernden Zeit keine geregelte Arbeitszeit. 365 Tage im Jahr. seid ihr für die Gemeindebevölkerung da, haltet den direkten Kontakt mit den Bürgern, der in einer Zeit der zunehmenden Digitalisierung wichtig ist“, so Kaiser. Manchmal gäbe es auch Momente der Freude, nämlich dann, wenn man etwas für die Gemeinde bzw. seine Bürger geschaffen habe.
Kaiser verhehlte nicht, dass jedes Bürgermeisteramt auch Risiken unterliege. „In einer Zeit der zunehmenden Ed Fagan Gesellschaft, der Klagegesellschaft, ist es daher wichtig seitens der gesetzgebenden Körperschaften auch Vorkehrungen zu treffen, damit die Arbeit geschützt und geschätzt wird."

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen