1 Jahr Stadtrat
„In meiner Verantwortung wird die größte Baustelle in der Geschichte der Stadt Spittal umgesetzt!“

Christoph Staudacher hat vor einem Jahr den Sessel im Stadtrat von Hansjörg Gritschacher übernommen
  • Christoph Staudacher hat vor einem Jahr den Sessel im Stadtrat von Hansjörg Gritschacher übernommen
  • Foto: KK
  • hochgeladen von Verena Niedermüller

SPITTAL (ven). Vor einem Jahr hat Christoph Staudacher (FPÖ) den Platz von Hansjörg Gritschacher im Spittaler Stadtrat eingenommen. Die WOCHE sprach mit ihm über sein bisheriges Fazit und seine Aufgaben.

WOCHE: Seit einem Jahr sind Sie Stadtrat für Wasserversorgung, Abwasserbeseitigung, Fäkalienabfuhr, Wasserbau und Straßenbau. Wichtige Referate, wo einiges ansteht. Wie gehen Sie mit dieser Verantwortung um?
STAUDACHER: Der erste Schritt war es, mir umfangreiches Wissen in diesen Bereichen anzueignen, damit ich meine Entscheidungen auf einer faktenorientierten Basis treffen kann. Des Weiteren ist es unabdingbar, Brücken zwischen den Fraktionen zu bauen und Mehrheiten zu finden, um die Projekte im Sinne einer positiven Weiterentwicklung der Stadt auch umsetzen zu können. Ein wertschätzender Umgang mit meinen politischen Mitbewerbern ist notwendig und für mich selbstverständlich, denn nur gemeinsam können wir die hochgesteckten Ziele auch erreichen - und genau das ist der Schlüssel zum Erfolg und meine Verantwortung als gewählter Mandatar.

Ihr persönliches Fazit über dieses Jahr?
Einiges konnte ich im Infrastrukurbereich schon zum Positiven bewegen, jedoch habe ich noch vieles vor. Ich bin davon überzeugt, dass wir jetzt am richtigen Weg sind, um Spittal in Zukunft als attraktiven Lebensraum und wettbewerbsfähigen Wirtschaftsstandort zu positionieren.

Sie wickeln als Stadtrat das große Kanalerneuerungsprojekt und Sanierung der Wasserversorgung in der Stadt ab, Ihr Vorgänger war fachlich bereits mit der Materie vertraut. Wie haben Sie sich hier eingearbeitet?
In meinem Verantwortungsbereich setzen wir die größte Infrastrukturmaßnahme in der Geschichte der Stadt Spittal um. Wenn man solch ein weitreichendes Referat übernimmt, ist großer persönlicher Einsatz und Fleiß, gepaart mit Weitblick und Lernbereitschaft, sowie ein kompetentes Team auf Verwaltungsebene eine Grundvoraussetzung, um Projekte in dieser Größenordung abzuwickeln.
Von meinem geschätzten Vorgänger Hansjörg Gritschacher habe ich die Jahrhundertprojekte „Kanalsanierung BA 10 (ca. 60 km Projektumfang)“, „Gesamtsanierungsprojekt Wasserversorgungsanlage Gmeineck inkl. Neubau Hochbehälter und Trinkwasserkraftwerk“, „Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED (1600 Lichtpunkte)“, „Hochwasserschutzausbau“, „Trinkwasserversorgungsausbau Unterland“, sowie den „gesamten Straßenbau“ übertragen bekommen. Diese Projekte wurden von ihm aufgrund seiner hervorragenden technischen Kenntnisse und seinem großen persönlichen Einsatz bestens vorbereitet. Dadurch konnte die Übergabe des größten Referates der Stadtgemeinde an mich, als neuen Stadtrat, problemlos und zielorientiert durchgeführt werden.

Der derzeitige Stand des Projektes?
Die Projekte sind alle im vorgenommenen Zeitplan und Kostenrahmen und werden vor allem im konsensualen Weg mit der Bevölkerung, allen Behördenvertretern, Sicherheits- und Blaulichtorganen in Umsetzung gebracht. Besonders im Bereich der Informationspolitik gehen wir neue Wege um die Bürgerinnen und Bürger bestmöglich einzubinden.

Die Brücke in Amlach: Wie ist dort der derzeitige Stand?

Mir ist es besonders wichtig gemeinsam mit der betroffenen Bevölkerung eine Lösung zu erarbeiten. Wie mit der Bürgerinitiative vereinbart, wird die bestehende Brücke in Amlach derzeit einer Variantenlösung (Sanierung bzw. Neubau) und Kostenanalyse unterzogen. Das Ergebnis soll im Sommer 2019 präsentiert und einer weiteren Diskussion den vorgesehenen Gremien zugeführt werden.

Welche Vorhaben stehen künftig noch auf Ihrer Agenda? Welche Projekte sind Ihnen in Spittal besonders wichtig?
Ein besonderes Anliegen ist es mir als Infrastrukturstadtrat für Wasserversorgung, Abwasserbeseitigung, Straßenbeleuchtung, Straßenbau sowie Hochwasserschutz und Wildbachverbauung die unabdingbaren zukunftsweisenden und bereits gestarteten Großprojekte sukzessive umzusetzen und erfolgreich im Sinne der Spittaler Bevölkerung abzuschließen.
Mit diesen richtungsweisenden Maßnahmen stellen wir sicher, dass Spittal in eine positive infrastrukturelle Zukunft gehen kann und als Wirtschaftsstandort wettbewerbsfähig bleibt.

Sie sind nun auch als Landtagsabgeordneter Berufspolitiker. Wie sieht die Freizeitgestaltung aus? Bleibt da noch Zeit?
Ich bin es gewohnt viel zu arbeiten und da mir meine Tätigkeit riesige Freude macht, ist das für mich auch kein Problem. Die knappe Freizeit, die verbleibt, verbringe ich mit meiner verständnisvollen Partnerin und meinem Patenkind Luca, dem Sonnenschein unserer Familie. Meinen sportlichen Ausgleich finde ich bei Radtouren rund um den Millstätter See.

Das FPÖ-Bezirksbüro in Spittal wurde aufgelöst.. nun gibt es ein mobiles..
Mit dem Konzept des „mobilen Büros“ reagieren wir auf die Zeichen der Zeit. Wir wollen vor Ort was bewegen und werden daher künftig lieber vor Ort bei unseren Funktionären sein, um gemeinsam Lösungen für etwaige Problemstellungen, die die Bevölkerung betreffen, zu erarbeiten. Dadurch können wir eine viel bessere Servicierung anbieten.

Bürgermeisterwahl in Spittal: Haben Sie vor, zu kandidieren?
Diese Frage stellt sich für mich jetzt noch nicht. Derzeit widme ich mich mit voller Energie meinen Aufgaben als Stadtrat. Die Bürgermeister-Wahl ist erst 2021. Was dann kommen wird, werde ich zu gegebener Zeit und nach Absprache in den Gremien bekannt geben.

Sie sind auf Facebook auch ein Politiker zum Anfassen und direkt anschreiben. Ein Vorteil?
Über Facebook können die Bürgerinnen und Bürger rasch und unbürokratisch mit mir in Kontakt treten. Das ist mir sehr wichtig, denn so bekomme ich einerseits wichtiges Feedback zu meinen Tätigkeiten und kann andererseits schnell auf Anliegen reagieren. Darin sehe ich einen großen Vorteil.

Autor:

Verena Niedermüller aus Spittal

following

Du möchtest diesem Profil folgen?

Verpasse nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melde Dich an, um neuen Inhalten von Profilen und Bezirken in Deinem persönlichen Feed zu folgen.

11 folgen diesem Profil

Regionaut werden!

Du willst eigene Beiträge veröffentlichen?
Werde Regionaut!

Regionaut werden!



Kommentare

online discussion

Du möchtest kommentieren?

Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung einbetten

Abbrechen
add_content

Du möchtest selbst beitragen?

Melde Dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.