Politik: Maßnahmen für Innenstadt gefordert

Die Spittaler Innenstadt soll attraktiviert werden

SPITTAL. Die FPÖ mit Gemeinderat Christoph Staudacher und Nationalratsabgeordneten Erwin Angerer sowie Team Kärnten-Gemeinderätin fordern mehr Initiative von Bürgermeister Gerhard Pirih zur Weiterentwicklung der Stadt Spittal.

Attraktivierung als Thema

Der Vorschlag von Angerer und Staudacher, den Spittaler Hauptplatz zu untertunneln, hat in den letzten Wochen die Wogen hochgehen lassen. „Die Untertunnelung bzw. eine Unterflurtrasse ist natürlich nur eine mögliche Variante. Wir haben diese ins Spiel gebracht, um das Thema Attraktivierung der Spittaler Innenstadt erneut aufs politische Diskussionsparkett zu bringen.“, so Staudacher, der betont, dass die Belebung des Stadtzentrums nur über einen autofreien Hauptplatz mit begleitenden Maßnahmen erfolgen kann.

Zehn Prozent für Wirtschaft

Man müsse nachhaltig und zukunftsorientiert denken, Staudacher will der Wirtschaft etwas zurückgeben können. "Würde sich der Gemeinderat dazu bereiterklären, zumindest zehn Prozent der von den Wirtschaftstreibenden bezahlten Kommunalsteuer, - welche in Summe 6 Millionen Euro beträgt, zweckgebunden für die Innenstadtentwicklung und zur Attraktivierung des Wirtschaftsstandortes Spittal zur Verfügung zu stellen, wäre ein Großprojekt durchaus realisierbar und ein starker Ansatz, der massiven Abwanderung entgegenzuwirken."

Primäre Projekte

Auch das Team Kärnten mit Ina Rauter will eine klare Prioritätenreihung, welche Projekte in der Stadt primär und rasch umgesetzt werden sollen. "Projektwerber stehen mit fertigen Konzepten vor der Rathaus-Tür, scheitern aber oftmals am Unwillen des Bürgermeisters, Entscheidungen zu treffen", kritisiert sie.
Verwundert und irritiert zeigt sich die Obfrau des Energie- und Umweltausschusses zudem darüber, dass versucht wird, einen Beschluss des Gemeinderates aus dem Jahr 2015 betreffend die Erneuerung der Straßenbeleuchtung und die Umstellung auf LED-Technik aufzuheben: „Dieses zur Schau gestellte Verhalten ist für mich überhaupt nicht nachvollziehbar. Die Erlöse aus dem Kelag-Anteilsverkauf sind ganz klar für diese wichtigen Maßnahmen vorgesehen.“
Die nächste Sitzung verspricht spannend zu werden: Donnerstag, 2. März, ab 18 Uhr im Schloss Porcia.

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