Politiker bei Staatsanwaltschaft hoch im Kurs

Gegen Bürgermeister Gerhard Pirih liegen mehrere - teilweise anonyme - Anzeigen vor
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SPITTAL, RADENTHEIN (ven). Die Staatsanwaltschaft Klagenfurt hat alle Hände voll mit Oberkärntner Politikern zu tun. War vorher Werner Trattnigs Facebook-Posting Gegenstand von Ermittlungen, sind es nun Amtsgeschäfte von Spittals Bürgermeister Gerhard Pirih.

Ermittlungen eingestellt

Der Radentheiner FPÖ-Stadtrat Werner Trattnig habe, wie berichtet, nationalsozialistisches Gedankengut - datiert mit 1914 - auf seiner Facebook-Seite gepostet. Ein Tiroler Blogger wurde darauf aufmerksam und zeigte dies bei der Staatsanwaltschaft an, die daraufhin Ermittlungen einleitete. Diese wurden laut Staatsanwaltschaftssprecher Markus Kitz mit 19. April eingestellt.

Mehrere Anzeigen

Gegen den Spittaler Bürgermeister Gerhard Pirih (SPÖ) liegen aber nun mehrere teilweise anonyme Anzeigen vor. "Es handelt sich - wie bereits bekannt - um Unregelmäßigkeiten bei der Verpachtung des Restaurants in der Drautalperle, weiters sei bei einem Großprojekt gesetzwidrig kein Baustopp verhängt worden, obwohl keine Baubewilligung vorgelegen sei und es seien gemeindeeigene Immobilien ohne Ausschreibung verkauft worden. Diese Vorwürfe werden überprüft. Das Ermittlungsverfahren wird noch eigene Zeit andauern", so Kitz zur WOCHE.

Gegen Bürgermeister Gerhard Pirih liegen mehrere - teilweise anonyme - Anzeigen vor
Das Ermittlungsverfahren gegen den FPÖ-Politiker Werner Trattnig wurde eingestellt

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