Ponauer Mieter haben Chance zu bleiben

Mit dem Schreiben des Bundes: Miralem Salkica, Gemeinderätin und Anwohnerin Natalie Baer und Bürgermeister Gerhard Pirih (von links)
  • Mit dem Schreiben des Bundes: Miralem Salkica, Gemeinderätin und Anwohnerin Natalie Baer und Bürgermeister Gerhard Pirih (von links)
  • Foto: KK/eggspress
  • hochgeladen von Verena Niedermüller

SPITTAL. Viel Wirbel gab es im Frühjahr um ein Wohnhaus im Ortsteil Ponau, wo die dortigen Mieter ihre Wohnungen für Kriegsflüchtlinge verlassen hätten sollen. Nach Interventionen seitens der Stadtgemeinde Spittal, hat diese nun die Möglichkeit, das Zuweisungsrecht zu erhalten. Somit könnten die langjährigen Mieter in ihren Wohnungen verbleiben.

Aus Flüchtlingsfond finanziert

Da der Wohnblock mit Mitteln aus dem Flüchtlingsfonds finanziert wurde, hat der Bund das Zuweisungsrecht der Wohnungen, und dieses an das Land Kärnten übertragen – das ist auch in den befristeten Mietverträgen angeführt. Nach Interventionen der Stadtgemeinde Spittal beim Land Kärnten, hat das Bundesministerium für Inneres der Stadt Spittal in einem Schreiben eine vorzeitige Rückzahlung des Darlehens angeboten.

Beschluss noch ausständig

Sollte diese Rückzahlung in der kommenden Gemeinderatssitzung am 13. Juni beschlossen werden, würde die Stadtgemeinde Spittal das hundertprozentige Zuweisungsrecht für diese Wohnungen erhalten und die Mieter könnten in ihren Wohnungen bleiben.
Die Finanzierung der Rückzahlung soll durch eine Rücklagen-Entnahme erfolgen und durch zusätzliche Einnahmen aus der Neuvermietung der Wohnungen refinanziert werden.

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