Uran im Trinkwasser: "Lückenlose Aufklärung"

Die Uran-Konzentration im Oberkärntner Trinkwasser sei gering und nicht gesundheitsschädigend
  • Die Uran-Konzentration im Oberkärntner Trinkwasser sei gering und nicht gesundheitsschädigend
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  • hochgeladen von Verena Niedermüller

MÖLLTAL. In den Mölltaler Gemeinden Obervellach, Mallnitz und Flattach wurden geringe Uranvorkommen im Trinkwasser registriert. Wie Bezirkshauptmann Klaus Brandner mitteilte, sei durch das Trinkwasser bei den 21 betroffenen Quellen keine akute Gesundheitsgefährdung gegeben. Auch die Strahlung des natürlich vorkommenden Elementes Uran (Radioaktivität) sei laut den Strahlenschutzbeauftragten des Landes, Rudolf Weissitsch, bei den vorliegenden Konzentrationen vernachlässigbar.

Rasche Aufklärung

Auch laut Bürgermeister Günther Novak sei es "eigentlich viel Lärm um Nichts, die betroffene Quelle wurde aus der Wasserversorgung ausgenommen." Der FPÖ mit Christian Leyroutz lässt dies allerdings keine Ruhe: "Der Vorwurf, dass die Gesundheitsabteilung bereits seit eineinhalb Jahren davon gewusst hat, steht im Raum und gehört rasch aufgeklärt“, verlangt Leyroutz. Er verlange von Umweltreferent Rolf Holub und Gesundheitsreferentin Beate Prettner, die Öffentlichkeit zu informieren, seit wann sie über die erhöhten Uranwerte gewusst haben.

Bevölkerung sensibilisiert

"Nach dem HCB-Umweltskandal ist Kärntens Bevölkerung sensibilisiert und hat ein Anrecht auf lückenlose Aufklärung", erklärt Leyroutz. Den Menschen über die Medien mitzuteilen, dass es keine akute Gefährdung der Gesundheit gebe und dass davon abgeraten werde, das Trinkwasser für Kleinkinder zu verwenden, habe auch nicht zur Beruhigung, sondern zur weiteren Verunsicherung innerhalb der Bevölkerung beigetragen. Leyroutz kündigt dementsprechend eine dringliche Anfrageserie im Kärntner Landtag an, "sollten Holub und Prettner diese Causa weiterhin ignorieren."

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