Regionalliga Mitte
Christoph Morgenstern ist „der Linie treu geblieben“

Lendorftrainer Christoph Morgenstern (links) freut sich über die sportliche Entwicklung von Timo Altersberger (rechts).
  • Lendorftrainer Christoph Morgenstern (links) freut sich über die sportliche Entwicklung von Timo Altersberger (rechts).
  • Foto: FC Lebensraum Immobilien Lendorf/KK
  • hochgeladen von Peter Tiefling

Der FC Lebensraum Immobilien Lendorf will in der Kärntner Liga um die Topplätze mitspielen.

LENDORF (Peter Tiefling). Die WOCHE sprach mit FC Lebensraum Immobilien Lendorf-Trainer Christoph Morgenstern über die abgelaufenen Regionalliga Saison, Erkenntnisse und Entwicklungen.

WOCHE: Durch den Abstieg in die Kärntner Liga ist für den FC Lebensraum Immobilien Lendorf die Regionalliga Mitte nun Geschichte. Wie blicken sie als Trainer auf diese Saison zurück?
CHRISTOPH MORGENSTERN: Es einfach ein unglaublich lehrreiches Fußballjahr. Wir durften lernen, wie Fußball im Halbprofibereich funktioniert und wo der Kärntner Fußball über die Landesgrenzen hinaus positioniert ist.

Vorletzter Tabellenrang. Was wurde falsch gemacht?
Aus meiner Betrachtungsposition gar nichts. Es gab Gründe, die ich nicht weiter kundmachen möchte, warum wir so lange auf den ersten Saisonzähler warten mussten. Bist du als Team dann einmal in der Tabelle hinten, wird es noch schwerer, den Anschluss zu finden und in Folge auch noch zu einer Kopfsache.

Auf was können Sie nach den 30 Spieltagen stolz sein?
Dass wir unserer Vereinslinie treu geblieben sind. Natürlich kann man darüber diskutieren, ob es effizient war, aber für Verein, Trainer und Spieler war viel Positives dabei. Zudem haben wir viel positives Feedback von den anderen Regionalligavereinen erhalten.

Sie sagen lehrreich, auch für die jungen Lendorfer Kicker?
In der Regionalliga ist es sicher nicht leicht, als wirklich junger Spieler anzukommen. Dennoch ist es Fabian Hoi und unserem 18-jährigen Jungspund Timo Altersberger gelungen, sich in der Rückrunde als Stammspieler zu etablieren. Raphael Knoflach spielte bis zu seinem Kreuzbandriss auf gutem Regionalliganiveau. Ich freue mich schon auf seine Rückkehr und er hat in meinen Kaderüberlegungen 2020 einen Fixplatz.

Wie haben Sie ihre Planungen für die kommende Kärntner Liga Meisterschaft ausgelegt. Wiederaufstieg?
Für mich ist wichtig, dass wir auch in der kommenden Saison wieder eine schlagkräftige Mannschaft stellen können. Zudem bin ich mir sicher, der FC Lendorf wird wie bisher in der Kärntner Liga um die Topplätze mitspielen. Der Wiederaufstieg ist sicher kein Thema. Lassen wir die Kirche im Dorf, der Titelgewinn 2017/18 und Aufstieg in die Regionalliga Mitte war schon etwas Besonderes. Und auch da bleib ich unserer Linie Treu - nicht der Aufstieg ist das Ziel, sondern der Meistertitel.

Sie bleiben auch bei ihrer Trainerausbildung auf Linie. Wie geht’s voran?
Ich war vor wenigen Tagen zur Aufnahmeprüfung für die UEFA A Lizenz in Lindabrunn. Von 120 Aufnahmebewerbern werden 50 aufgenommen. Die Teilnehmerliste wird erst Anfang Juli öffentlich. Ich hoffe, dass die Aufnahme klappt, ich dann auch noch im Juli 2020 positiv finalisieren kann und sich unser Lizenztrainer Alois Morgenstern zukünftig auf andere Sachen konzentrieren kann.
Interview: Peter Tiefling

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