Darts-Cup: "Umsonst spiele ich ja nicht mit"

Armin Glanzer will punkten. Neben dem Dartverein ist er noch im Kegelverein und bei der Volkstanzgruppe aktiv
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  • hochgeladen von Verena Niedermüller

KREMS (ven). Der 29-jährige Darts-Spieler Armin Glanzer gehört zu Kärntens Top 10. Sein Können will er nun auch beim Arbeiterkammer-Darts-Cup beweisen. "Umsonst spiele ich ja nicht mit", so der Innernöringer.

2011 begonnen

2011 sah er den Wiener Mensur Suljovic bei einer Partie Steel Dart im Fernsehen. "Damals konnte er sich für die Weltmeisterschaft qualifizieren. Das hat mich fasziniert", so Glanzer, der daraufhin selbst zu spielen begann. "Schon während meines Zivildienstes in der Diakonie Waiern hatte ich mir eine Dart-Scheibe in meinem Zimmer aufgehängt", erinnert sich der Buchhalter. Bevor er nach Spittal zog und bei "Sonjas Chaoten" von Sonja Brunner im Verein anfing, probierte er sich bei Gasthauspartien vom Gasthof Krämmer in Gmünd aus. 

Gasthauspartien lustiger

"Sonja sagte dann, wenn ich mitspiele, würde die Truppe in der Liga aufsteigen, also war ich mit den Chaoten dann in der Kärntner Liga vertreten", so Glanzer weiter, der nun auch beim KEDSV spielt. Beim AK-Darts-Cup ist er heuer erstmals mit dabei. In der Innernöring, wo er nun wieder im Elternhaus wohnt, spielt er rund eine Stunde am Tag. "Im Gasthaus können es schon mal vier oder fünf Stunden werden, da ist es ja auch lustiger", ergänzt er.

Feld im Fokus haben

Viel habe er sich im Fernsehen von den Profi-Spielern abschauen können. "Aber schlussendlich machst du eh dein eigenes Ding. Man muss sich konzentriert hinstellen, den Pfeil vor Augen haben und das Feld, das man anvisiert, im Fokus haben", sagt er. Einige Spieler hätten auch genügend Talent, ergänzt er schmunzelnd. Wenn er eine Woche lang nicht spielt, tut er sich bereits schwer. "Vielleicht ist man dann auch überkonzentriert." 

Kegeln und Tanzen

Nicht nur der Dartsport hat es Glanzer angetan, er ist auch noch bei der Volkstanzgruppe Krems und beim Kegelverein in Spittal aktiv. "Arbeit ist Erholung, die Freizeit ist Stress", sagt er. Nur donnerstags habe er abends mal frei. "Aber ich spiele lieber Darts, da geht es um mehr. Man kann einzeln spielen, ist aber doch mit mehreren Personen unterwegs." 

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