FC Lendorf ist für Regionalliga Mitte gerüstet

Alois Morgenstern (links) und Markus Unterdorfer-Morgenstern (rechts) sprachen mit Peter Tiefling (WOCHE), wie Lendorf ab jetzt den Regionalligaball spielen wird.
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  • Alois Morgenstern (links) und Markus Unterdorfer-Morgenstern (rechts) sprachen mit Peter Tiefling (WOCHE), wie Lendorf ab jetzt den Regionalligaball spielen wird.
  • Foto: Günter Dokter/KK
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FC Lebensraum Immobilien Lendorf Präsident Markus Unterdorfer-Morgenstern und deren sportlicher Leiter Alois Morgenstern sprachen mit der WOCHE über Regionalliga, Pläne, Sponsorenaktion und Sinnhaftigkeit.

LENDORF. WOCHE: Herr Präsident, was waren Ihre ersten Gedanken nach dem Schlusspfiff beim 3:1 Sieg in Völkermarkt und dem damit verbunden Fixaufstieg in die Regionalliga Mitte?
MARKUS UNTERDORFER-MORGENSTERN: Ein Wahnsinn, wir werden die Herausforderung annehmen und damit dem Verein und dem Oberkärntner Fußball eine große Chance ermöglichen.

Welche Chance?
Spielern die Möglichkeit zu bieten, sich auf nationalem Parkett präsentieren zu können. Wir wissen, dass die Bundesligascouts auch in der Regionalliga nach Talenten suchen.

Und was ging dem sportlichen Leiter durch den Kopf?
Ich freute mich für meine Mannschaft und dass die Arbeit meines Trainerstabes (Hannes Schwarz/Kondition, Christoph Morgenstern/Co-Trainer) außergewöhnlich belohnt wurde.

Wie werden Sie nun die sportliche Planung anlegen?
Ich glaube, dass wir mit dieser Mannschaft in der Regionalliga bestehen können. Auf der einen oder anderen Position wird es sicherlich Verstärkungen geben müssen. Aber zuerst wünsche ich mir durch einen Heimsieg (ASV) die Meisterkrone für meine Elf.

Herr Präsident, wann wird mit der Budgeterstellung begonnen?
Damit habe ich mich gleich nach dem Vorstandsbeschluss befasst und festgestellt, die Regionalliga ist finanzierbar. Dazu habe ich eine Bausteinaktion gestartet. Mit 150 Euro können Sponsoren mithelfen, den Oberkärntner Fußball wieder an den nationalen Fußball heranzuführen. Damit wollen wir auch der fußballbegeisterten Jugend eine sportliche Perspektive über die Landesgrenzen hinaus offerieren.

Viele Vereine sind an der Regionalliga zerbrochen. Wie hoch stufen Sie das Risiko für Lendorf ein?
Gleich Null. Es wird kein finanzielles Abenteuer geben. Das Stadion ist nahezu regionalligatauglich und erfordert wenig Investitionen. Überhöhten Spielergagenforderungen wird auch weiterhin eine Absage erteilt.

Wenig Geld, wenig Spieler. Kann dem der sportliche Leiter zustimmen?
Teilweise schon, aber die Kicker müssen die Regionalliga einfach als Chance erkennen. Mit guten Leistungen in Österreichs dritthöchster Liga empfiehlt sich der Spieler für höhere Aufgaben und auch Gagen.

Herr Präsident, erhoffen Sie sich in der Regionalliga einen Zuschauerboom?

Viel wird davon abhängen, wie unser Team spielen wird. Ich hoffe aber, dass wir auch in einer schwierigen Phase die Fanunterstützung bekommen. In der Vergangenheit hat es immer gelautet, Oberkärnten braucht höherklassigen Fußball. Jetzt haben wir ihn, sogar mit zwei Derbys. Ich ersuche um Konsumation.

Ein großer Fan des FC Lendorf ist Thomas Morgenstern. Herr Präsident, wollen sie Thomas mehr in den Verein einbinden?
Er ist der Namensgeber unserer Stadions, familiär mein Schwager, hat ein FC-Herz und mir seine Unterstützung im Bereich seiner Möglichkeiten zugesagt.

Wann wird gefeiert?
Gleich nach dem ASV-Schlusspfiff (Freitag, 15. Juni, ab 18.30 Uhr) mit der Tombolaverlosung zum Auftakt.

INTERVIEW: Peter Tiefling


Alois Morgenstern (links) und Markus Unterdorfer-Morgenstern (rechts) sprachen mit Peter Tiefling (WOCHE), wie Lendorf ab jetzt den Regionalligaball spielen wird.
"Sportlich und finanziell können wir in der Regionalliga bestehen", sagen Alois Morgenstern (links) und Markus Unterdorfer-Morgenstern (rechts) Peter Tiefling (WOCHE)

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