"Ich hoffe, die Kosten hindern mich nicht"

Nico Steiner konnte die österreichweite Cupwertung als Zweitplatzierter beenden (Foto: KK)
  • Nico Steiner konnte die österreichweite Cupwertung als Zweitplatzierter beenden (Foto: KK)
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Bereits im Volksschulalter war Nico Steiner erfolgreich mit Aplin-Skiern unterwegs, weshalb er nach Beendigung dieser ins Fritz-Strobl-Schulzentrum nach Spittal/Drau wechselte. Wo damals auch noch der Fußball als Sport wichtig war, kristallisierte sich schnell heraus, dass er ein wahres Talent im alpinen Sportbereich ist. "Da ich die österreichische Ausscheidung des Andreas Goldberger Talentcup im Schisprung gewann und konditionell herausstach, wurde mir nahegelegt, es mit der Kombination zu versuchen", so der 15-Jährige, der sich zu diesem Zeitpunkt erstmals mit dem Langlaufsport "anfreundete".

Raketenstart

Von da startete der Mölltaler so richtig durch: "Schon bald trainierte ich in Villach, wo ich bereits nach der ersten Saison Sieger in der Nordischen Kombination und zugleich in den Kader aufgenommen wurde", erzählt Steiner. Da er sich in Villach jedoch nie so richtig wohl fühlte und das Training inklusive der mehrmaligen Anfahrt pro Woche finanziell bald nicht mehr tragbar war, wechselte er zum Speziallanglauf.

Randsportart adè

"Da wir in Stall mit Thomas Grader ein Aushängeschild haben, freundete ich mich mit dieser, bis dato, „Randsportart“ immer mehr an." Sehr zur Freude von Trainer Josef Striednig (WSV-Stall). "Es ist unglaublich, welches enorme Talent Nico hat. Im Vergleich zu anderen Sportlern in seinem Alter hat er ein hohes Potential für den Sprung nach ganz weit oben. Er ist ein exzellenter Speziallangläufer, der zudem auch die richtige sportliche Einstellung hat", so der stolze Trainer.

Immer weiter

Und genau diese sehr guten Voraussetzungen, von denen der Trainer spricht, nimmt Nico als Anlass, um sich sportlich immer weiterzuentwickeln. "Nach der Sporthauptschule in Spittal wechselte ich im letzten Jahr in das Nordische Ausbildungszentrum nach Eisenerz, wo auch schon Daniel Mesotitsch und Dominik Landertinger trainierten". Während andere junge Talente in diesem Alter häufig mit dem Sport aufhören und sich anderen Interessen widmen, ist Steiner motivierter denn je. "Die Kombination aus Training und Schule bzw. Lehre ist zwar anstrengend, doch der Sport ist meine Leidenschaft und ich werde mein Bestes geben, um meine angestrebten Ziele zu erreichen", sagt der 15-Jährige. So konnte er auch heuer wieder einige Erfolge "einheimsen". Nach intensivem Training konnte er die Österreichische Meisterschaft im Sprint und den Titel als Vizemeister im Klassischen Stil für sich entscheiden, woraufhin er die Möglichkeit hatte, in internationale Rennen hineinzuschnuppern. "Zwar handelt es sich um einen sehr kostenintensive Sportart, dennoch hoffe ich, dass die Kosten mich nicht daran hindern werden, meinen Traum leben zu können", meint Steiner.

Autor:

Natalie Schönegger aus Spittal

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