Sport/Fußball/Regionalliga Mitte
Pichorner macht Spittal Hoffnung

Der Kärntner Christoph Pichorner (ballführend)  im Vorwärtsgang. SV Spittal (rotes Dress) hatte mit 0:4 gegen RL-Mitte Tabellenführer FC Gleisdorf 04 das Nachsehen.
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  • Der Kärntner Christoph Pichorner (ballführend) im Vorwärtsgang. SV Spittal (rotes Dress) hatte mit 0:4 gegen RL-Mitte Tabellenführer FC Gleisdorf 04 das Nachsehen.
  • Foto: S. Pichorner/KK
  • hochgeladen von Peter Tiefling

Verteidiger Christoph Pichorner ist mit dem FC Gleisdorf 09 Tabellenführer in der Fußball Regionalliga Mitte. SV Spittal traut er Klassenerhalt zu.

GMÜND/GRAZ. Traum und Ziel eines jeden Fußballers ist es einmal einen Titel zu erringen oder zumindest einmal an der Tabellenspitze zu stehen. Beides hat Christoph Pichorner mit 21 Jahren schon erreicht.


Familienmotivatoren

Der 21-jährige gebürtige Gmünder Christoph Pichorner hat das Fußballhandwerk von der U7 aufwärts beim ASKÖ Gmünd erlernt. Sein großer Lehrmeister, Trainer, Mentor und Betreuer war dabei sein Vater Josef. „Auch jetzt noch kommt er gemeinsam mit meiner Mutter Sabine und meinem Opa Manfred Waldner zu den Spielen. Das gibt zusätzlich Kraft und Motivation“, sagt Pichorner. So auch beim klaren Gleisdorfer 4:0-Erfolg über den SV Spittal in der Fußball Regionalliga Mitte. „Leider ein Sieg mit einem freudigen und einen traurigen Auge. Freude, weil wir wieder eine perfekte Mannschaftsleistung abgeliefert haben. Traurig, weil meine Kärntner Freunde chancenlos waren. Aber sie werden sicherlich in anderen Spielen noch ihre Chancen im Kampf um den Klassenerhalt in der Liga bekommen. Ich wünsche und traue ihnen dies zu, aber es wird sehr schwer werden“, weiß Christoph Pichorner.


Über die Pack

Der Weg auf den steirischen Fußballboden führte für Pichorner von Gmünd in die RZ Pellets WAC Akademie Kärnten zu Trainer Harald Tatschl und dann über die Pack zum Grazer AK (GAK). „Bei den „Reds“ hatte ich in der Hinrunde noch viele Spielzeiten in der Innenverteidigung. Da wir aber den Meistertitel im Focus hatten, war für die Rückrunde Routine gefragt und es wurde die Startelf punktuell verstärkt. Folglich gab es für mich weniger Einsätze, was aber kein Nachteil war. Ich durfte von den erfahren Bundesligaspielern, wie Marco Perchtold und Co., viel lernen und mit dem GAK meinen ersten Regionalligameistertitel (2018/19) feiern“, erzählt der Grazer BWL-Student.


Gewollter Wechsel

Da Pichorner kicken wollte, suchte er die Veränderung und fand sie vor zwei Saisonen beim FC Gleisdorf 09, nur 30 Autobahnkilometer östlich von Graz. „Ich wollte wieder spielen und da ich in Graz an der Universität im dritten Semester Betriebswirtschaft studiere, ist Gleisdorf die Hammerlösung für mich. Ein perfekt aufgestellter Verein. Vom Präsidenten, Vorstand bis zum Platzwart - alles eine Familie. Zudem kickt mit Thomas Wotolen ein Kärntner Teamkollege im Team.
Mit Sergio Ramos (Real Madrid) hat der Oberkärntner ein großes Vorbild und möchte, wie sein Idol auch Fußballprofi werden. "Wenn ich das BWL-Studium auf Online umstelle, kann ich jederzeit ein Profiangebot annehmen“. Der kopfballstarke und robuste Verteidiger will sich mit einer längerfristigen Gleisdorfer Tabellenführung und einem zweiten Regionalligatitel für höhere Aufgaben empfehlen.

ZUR PERSON:

Name: Christoph Pichorner
Geboren: 18. Juni 1999
Wohnsitze: Graz und Gmünd
Eltern: Josef und Sabine Pichorner „Ohne die Beiden wäre Sport und Studium nicht möglich. Danke“.
Geschwister: Markus, Daniel „zwei gute Fußballnachwuchshoffnungen beim ASKÖ Gmünd“
Beruf: 3. Semester , Student/Betriebswirtschafts (Universität Graz)
Berufliches Ziel: „Ich möchte eher in die Sportwirtschaft, hier gibt es ein breites Betätigungsfeld. Der klassische Betriebswirt oder Unternehmensberater ist eher nichts für mich. Aber sage niemals nie“.
In drei Jahren, … möchte ich gerne einen Fußballprofivertrag unterzeichnet haben.

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