"Wir wollen in die Bundesliga aufsteigen"

Der SV Spittal/Drau/SV Rothenthurn mit Trainer Bründler hat sich viel vorgenommen (Foto: KK)
  • Der SV Spittal/Drau/SV Rothenthurn mit Trainer Bründler hat sich viel vorgenommen (Foto: KK)
  • hochgeladen von Natalie Schönegger

"Die Mannschaft ist heuer verändert worden", spielt Trainer Hubert Bründler auf die neue Zusammenarbeit der beiden Vereine SV Spittal und SV Rothenthurn an, die heuer erstmal unter dem gemeinsamen Vereinsnamen "SV Spittal/Drau/SV Rothenthurn" auftreten.

Ursache
"Da der SV Rothenthurn freiwillig in die Unterliga gegangen ist, sind wir zu dem Entschluss gekommen, dass beide Vereine besser arbeiten, wenn man zusammenarbeitet," erklärt Trainer Bründler den Grund für den Zusammenschluss. Dennoch gibt es weiterhin einen Spieler-Stamm beim Unterliga-Verein Rothenthurn (SV Rothenthurn/SV Spittal/Drau) sowie beim Kärntner Liga-Verein Spittal/Drau (SV Spittal/Drau/SV Rothenthurn) - einzige Ausnahme: "Es besteht die Möglichkeit, die jungen Spielerinnen hin- und herzuwechseln, was zu der Ausbildung der Mädchen beiträgt, denn der schlechteste Jugendfußball ist jener, bei dem die Jugendlichen nicht zum Spielen kommen", gibt Bründler klare Worte von sich.

Ziel: Bundesliga
Frei nach dem Motto "Aufgeschoben ist nicht aufgehoben" will der SV Spittal/Drau/SV Rothenthurn die knapp verfehlte Tabellenführung der letzten Saison durch eine klare in dieser Saison "wiedergutmachen" und hat sich heuer ebenfalls den Aufstieg vorgenommen. "Wir wollen in die Bundesliga aufsteigen", ist Bründlers Ziel. Durch den Liga-Dominator Feldkirchen wurde der Aufstieg in der letzten Saison verhindert. "Doch heuer wollen wir noch mal alles geben, haben uns super vorbereitet, uns durch drei Spielerinnen verstärkt und wollen mit dem ersten Spiel am Samstag sehr gut in die Meisterschaft starten", so Bründler.

Ausgeglichenes Niveau
In diesem Zusammenhang erwähnt der Trainer auch die Stärke seiner Mannschaft, die den SV Spittal/Drau/SV Rothenthurn zum Aufstiegs-Verein machen könnten. "Im Vergleich zu anderen Mannschaften gibt es bei uns ein ausgeglichenes Niveau untereinander, es gibt keinen absoluten Star, sondern alle haben eine super Ausbildung genossen und spielen auf dem gleichen spielerischen Level - die Mannschaft ist ein Star."

Stetige Entwicklung
Dennoch ist es Bründler ein Anliegen, dass sich das Niveau des Damenfußballs an sich kontinuierlich hebt und hat mit seiner Mannschaft bereits einiges erreicht. "Kürzlich kam ein Bekannter und Trainer von mir auf Besuch und hat die Mannschaft beobachtet - er war ganz erstaunt, dass es sich beim Damenfußball um keinen Rudelfußball mehr handelt, sondern tatsächlich Taktik dahinter steckt", erzählt Bründler lachend.

Erste Meisterschaftsrunde
Und genau mit diesen taktischen Anweisungen, die nach Bründler von Mädchen eher befolgt werden als von Burschen, will er mit seiner Damenmannschaft bereits in der ersten Meisterschaftsrund gegen Lienz hoch hinaus. Auch ein Tipp wurde bereits abgegeben: "Obwohl wir am Samstag in Lienz spielen, gebe ich einen positiven Tipp ab und sage, dass wir nach hartem Kampf 2:1 gewinnen werden." Durch das Eintreffen des Tipps wäre zumindest ein kleiner Schritt in Richtung Bundesliga gesetzt.

Autor:

Natalie Schönegger aus Spittal

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