Erstes Quartal 2020
Die größten Insolvenzen trafen den Bezirk Spittal

Die zwei größten Insolvenzen im Land Kärnten betrafen im ersten Quartal 2020 zwei Firmen des Bezirks Spittal.
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Die Zahl der Insolvenzen war im ersten Quartal 2020 in Kärnten rückläufig. Die größten Insolvenzen betrafen Oberkärnten.

SPITTAL. 40 Insolvenzverfahren wurden im ersten Quartal 2020 über Kärntner Unternehmen eröffnet. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es 91, ergibt für dieses Jahr einen Rückgang von 23,1%. „Die Verbindlichkeiten belaufen sich auf 23 Millionen Euro!“, berichtet Mag. Barbara Wiesler-Hofer, Leiterin des KSV1870 Klagenfurt. 2019 waren es 31 Mio. Euro. Weitere 30 Insolvenzanträge führten mangels Vermögens der Schuldner zu nicht eröffneten Verfahren.
Kleinbetriebe aus dem Bereich der unternehmensbezogenen Dienstleistungen, der Bauwirtschaft und der Gastronomie dominieren das Kärntner Insolvenzgeschehen. Von den Pleiten direkt betroffen sind 280 Dienstnehmer. Das bedeutet einen Rückgang von sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr.


Top 3 der Kärntner Insolvenzen

Die größten Insolvenzfälle in Kärnten sind die Mandler GmbH (Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung) aus Greifenburg mit Passiva von 8,5 Millionen Euro, die Unterzaucher GmbH (Konkurs) aus Millstatt mit Passiva von 3,2 Millionen Euro sowie Mag. Helmut Allesch (Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung) aus Klagenfurt mit Passiva von 1,3 Millionen Euro.

Privatinsolvenzen rückläufig

Im 1. Quartal 2020 wurden im südlichsten Bundesland Österreichs insgesamt 140 Insolvenzverfahren über Privatpersonen eröffnet. Das bedeutet einen Rückgang um mehr als 22 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum 2019. Der Rückgang der Passiva um 22 Prozent auf 18 Millionen Euro bestätigt den Trend, dass weniger Schuldner mit hohen Verbindlichkeiten den Weg zum Konkursgericht suchen. Durchschnittlich 65 Prozent aller Privatkonkurse gehen aufs Konto von Männern. Auch sind im Bereich der ehemaligen Selbständigen mehr als dreiviertel (79 Prozent) Männer betroffen.

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