"Die Infrastruktur soll gestärkt werden"

Paul Pristavec (li.) plant auch internationale Wettkämpfe auf den Streckenabschnitten des Wildwasserparks Mölltal
  • Paul Pristavec (li.) plant auch internationale Wettkämpfe auf den Streckenabschnitten des Wildwasserparks Mölltal
  • hochgeladen von Natalie Schönegger

Vor etwa fünf Jahren hatte Paul Pristavec vom Sporterlebniscamp Obervellach die Idee eines Wildwasserparks im Mölltal. "Die Intention war eine Wildwasseranlage, die über eine Länge von 350 Metern mit 15 Metern Breite und drei Metern Gefälle einen Wildwasserfluss mit zehn bis zwanzig Kubikmetern pro Sekunde erreicht."

Verein "Wildwasser Mölltal"
Um dieses Vorhaben tatsächlich umsetzen zu können, wurde im Juni 2012 der Verein "Wildwasser Mölltal" mit insgesamt zehn Mitgliedern sowie zwei Vertretern der Gemeinde Flattach gegründet - Pristavec ist Obmann. "Der Verein besteht aus Outdoor-Betrieben und -Anbietern, Beherbergungsbetrieben, Verantwortlichen für den Tourismus und finanziert sich derzeit aus den Mitgliedsbeiträgen sowie Förderungen des Landes Kärnten", erklärt Pristavec.

Einmalige Gegebenheiten
Da die Möll in den geplanten Streckenabschnitten einen natürlichen Flusslauf in Verbindung mit einem natürlichen Gefälle aufweist, sind optimale Bedingungen für einen Wildwasserpark im Mölltal gegeben. "Darüber hinaus soll durch diese Einrichtung die Infrastruktur gestärkt werden, was durch den Wildwasserpark an sich und durch die Verbindung mit einem Campingplatz, Boots- und Raftverleih sowie einer entsprechenden Gastronomie entstehen soll", so der Obmann.

Sportangebot
Neben der Schaffung von etwas Neuem und Einzigartigem für den Tourismus im Mölltal sowie der Steigerung von Nächtigungszahlen in den Sommermonaten, dem Aufbau einer "zweiten Saison" und der Entstehung von neuen Arbeitsplätzen in der Region, bietet der Wildwasserpark auch ein breites Spektrum von Sportangeboten an. "Zusätzlich zum Wildwasserrafting gibt es Hydrospeed, Kanurodeo und -slalom, Riverbug, bei dem sich auf einem unsinkbaren Boot mit Flossen an den Händen und Füßen fortbewegt, Tubing, bei dem man in einem eigenen 'Reifen' mit oder ohne Paddel die Wildwasserstrecke alleine oder in Gruppen herunterfährt und das beliebte River Surfing, bei dem man auf künstlich erzeugten Wellen reitet", erzählt Pristavec voller Elan.

Fertigstellung
In etwa zehn Tagen soll die dritte und letzte Bauphase des Wildwasserparks Mölltal beendet sein - dann steht der Forcierung des Paddelsports im Mölltal nichts mehr im Wege. "Wir alle sind stolz, durch den Wildwasserpark eine touristische und wirtschaftliche Besonderheit in Kärnten geschafft zu haben und freuen uns auf die tollen Sportarten auf der Wildwasserstrecke, die womöglich auch eine neue Gästesparte ansprichen und dazu führen, eine neue Zielgruppe in der Region zu gewinnen", bringt es Pristavec auf den Punkt.

Autor:

Natalie Schönegger aus Spittal

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