„Digitalisierung braucht Mut“

Das Radentheiner RHI-Werk feierte heuer sein 110-Jahr-Jubiläum
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  • hochgeladen von Michael Thun

RADENTHEIN/ALPBACH. Im Rahmen der Wirtschaftsgespräche am Europäischen Forum Alpbach setzte RHI Magnesita ganz auf das Thema Digitalisierung. Als Weltmarktführer für hochwertige Feuerfestprodukte und globaler Technologie-Leader lud RHI Magnesita zu einer Diskussionsrunde zum Thema "Herausforderungen der digitalen Ökonomie".

Unter intensiver Einbindung des Publikums diskutierten Stefan Borgas (CEO RHI Magnesita), Hartwig Löger (Bundesminister für Finanzen), Dorothee Ritz (General Manager, Microsoft Austria) und Nicolaus Henke (Global Leader, McKinsey Analytics). Trotz teils kontroverser Ansichten, war sich das Podium vor allem in einer Frage einig: „Digitalisierung braucht Mut.“

Aufholbedarf in Österreich

Borguas wies darauf hin, dass es sowohl im eigenen Unternehmen als auch am Standort Österreich konkreten Aufholbedarf im globalen Vergleich gebe. Konkret sprach er die Ausbildung der Fachkräfte von morgen, ein Einwanderungsgesetz und ausbaufähige Infrastruktur an. „Es geht längst nicht mehr um die Frage, ob, sondern wann man sich mit Digitalisierung aktiv und konsequent beschäftigt“, so Borgas. Die Geschwindigkeit der technologischen Entwicklung sei höher als das Veränderungstempo der Unternehmen.

Nicolaus Henke stellte die Dringlichkeit des Themas anschaulich dar: 90 Prozent der weltweiten Daten seien allein in den letzten zwölf Monaten generiert worden. Er appellierte an das Publikum, das Forum Alpbach als Plattform für neue interdisziplinäre Initiativen und Kooperationen zwischen Unternehmen, Start-ups, Forschungs- und
Bildungseinrichtungen zu nutzen.

Finanzminister Hartwig Löger hingegen verwies in der Diskussion auf die Wichtigkeit von Digital Literacy (Digitaler Kompetenz, Red.) und die Ausbildung junger Menschen im Bereichen Informatik. Daran knüpfte auch Dorothee Ritz an. Sie sprach sich zudem für eine Entmystifizierung der Begriffe Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz in der gesellschaftlichen Diskussion aus. Ausbildungsinitiativen und Informationskampagnen zu konkreten Errungenschaften der neuen Technologien seien bereits angelaufen.

Zum Abschluss der Diskussion bedankte sich Borgas bei den knapp 100 Teilnehmern für ihre Einlassungen und gab ihnen mit auf den Weg, Digitalisierung offen und mutig anzugehen. Die Breakout Session habe mehrfach gezeigt, dass der Mensch, nicht die Technologie, im Vordergrund stehe und Chancen aktiv genutzt werden müssten.

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