Wirtschaftsbund
Mit neuer Führung in die Road Show

Neo Bezirksobmann Georg Mathiesl mit Sylvia Gstättner, Klaus Kogler, Sandra Venus und Andreas Starzacher.
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Bei der Roadshow des Wirtschaftsbundes informierten Experten von KWF und Raiffeisen Landesbank über die Fördermöglichkeiten für Unternehmer.

SPITTAL. Bereits zum achten Mal fand in der Wirtschaftskammer Spittal/Drau die traditionelle, jährliche Wirtschaftsbund-Roadshow statt. Großes Thema war der Kärntner Wirtschaftsförderungs Fond (KWF). Experten berichteten wer von Förderungen profitiert. Bei der Roadshow mit dabei waren u.a. Wirtschaftsbund-Direktorin Sylvia Gstättner, KWF Vorstand Sandra Venus sowie der neu gekürte Bezirksstellenobmann von Spittal Georg Mathiesl.

Standort stärken

Zu Beginn informierte KWF-Vorständin Sandra Venus über die unterschiedlichen Aufgabenfelder des KWF, der als Einrichtung des Landes Kärnten auf Grundlage von schwerpunkt- bzw. branchenspezifischen Förderprogrammen versucht, den Wirtschaftsstandort Kärnten zu stärken. Für Unternehmer werden vielfältige Fördermöglichkeiten geboten - bei einem Jahresbudget von 30 Millionen Euro. 2018 wurden laut Venus 602 Förderfälle abgewickelt - 111 im Bezirk Spittal mit einem Förderungsvolumen von 2,9 Millionen Euro. Venus zeigte auf, dass der Großteil der Unterstützungen - 90% - an Klein- und Mittelbetriebe geht. "Lediglich beim Fördervolumen sieht das anders aus. Das liegt daran, dass große Unternehmen finanziell größere Projekte einreichen und prozentual mehr Fördergeld erhalten", so Venus. 37% des Fördervolumens gingen demnach 2018 an KMU. Seit 2014 sind zudem Informationen über jede vom KWF geförderte Maßnahme öffentlich zugänglich (wibis.kwf.at), wodurch für entsprechende Transparenz gesorgt ist.

Antrag vor Förderbeginn stellen

Vom KWF gefördert werden alle Unternehmen, die Mitglied der Wirtschaftskammer sind sowie Ziviltechniker. Landwirtschaftliche sowie gesundheitliche Berufsgruppen wie Ärzte sind ausgenommen. Die Einstiegsschwellen für Förderungen sind unterschiedlich hoch. "Bei Qualifizierungsmaßnahmen, wie etwa Weiterbildungen für Unternehmer selbst, ist die Schwelle niedriger. Hier fördern wir schon ab einer Investitionssumme von 1.000 Euro. Ansonsten ab Investitionen von 10.000 Euro", weiß Venus weiter. Sie betonte, dass man keine Scheu haben sollte, sich persönlich beim KWF zu informieren. Die Beratung ist kostenlos. Manchmal sind Förderanträge sehr komplex, da ist das persönliche Gespräch oft sehr hilfreich. Starzacher betonte, dass der KWF eine große Förderbandbreite abdecke, von Investitionen in neue Maschinen über Personal- und Beratungskosten bis hin zu Forschungsprojekten im Betrieb oder der Expansion ins Ausland.

Guter Zeitpunkt, um zu investieren

Auf die Rolle der Banken im Zusammenhang mit Förderungen und Finanzierungen ging Klaus Kogler, Förderbetreuung Raiffeisen Landesbank Kärnten, ein. Die Raiffeisen Landesbank bietet Unternehmern Beratung in sämtlichen Phasen und versucht diese entlang des gesamten Förderprozesses kompetent zu unterstützten. Aktuell sieht er beste Voraussetzungen um zu investieren, da kurz- bis mittelfristig weiterhin ein niedriges Zinsniveau prognostiziert wird.
Auch wenn in den vergangenen Jahren der Trend vielfach weg von Zuschüssen hin zu Finanzierungsförderungen gehe, müssten sich Unternehmer laut Kogler bewusst sein, dass der KWF fast ausschließlich, 95 Prozent, Förderzuschüsse vergibt. "Diese werden erst im Nachhinein ausgezahlt. Das bedeutet, der Unternehmer muss das Projekt vorfinanzieren.“ Erst wenn alle Förderungsmöglichkeiten ausgeschöpft sind, wird auf Kredite zugegriffen,

WOCHE-Gewinnspiel

Am Ende der Veranstaltung wurde die Gewinnerin des WOCHE-Gewinnspiels von "Glücksfee" und Neo Bezirksobmann Georg Mathiesl gezogen. Christa Müller Unterluggauer nahm den Gutschein für ein Inserat über eine halbe Seite in der WOCHE Spittal von der Geschäftsstellenleiterin der Woche Spittal Alexandra Brandner stellvertretend für ihren Sohn Nicola Christian Müller vom das Leonhard in Techendorf am Weissensee entgegen.

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