Mobilitätscoach am Millstätter See

Kümmern sich um sanfte Mobilität: Daniel Wurster, Sandra Schuster und Maria Wilhelm
  • Kümmern sich um sanfte Mobilität: Daniel Wurster, Sandra Schuster und Maria Wilhelm
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MILLSTÄTTER SEE. Der Millstätter See hat nun einen Mobilitätscoach. Der Berater soll einfache und praktische Mobilitätskonzepte planen und umsetzen. Daniel Wurster, einer von drei Beratern, hat seinen Platz in der Millstätter See Tourismus GmbH (MTG) gefunden.

Chance für den Tourismus

Das Projekt wird gefördert von klimaaktiv mobil des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW), Kärntner Wirtschaftsförderungsfond (KWF) und die acht Destinationen.
„Mit einem umweltfreundlichen Verkehrsnetz bis hin zum Last Mile Service ist es eine bedeutende Chance für den Tourismus und auf alle Fälle eine zukunftsorientierte Lösung. Bestes Beispiel dafür sind die E-Bikes. Jedes achte neue Rad fährt mit Elektrokraft. Wir schaffen jetzt Anreize und bringen die individuelle Mobilität vor Ort voran“, erklärt Maria Theresia Wilhelm, MTG-Geschäftsführung. Gerade in Destinationen wie dem Millstätter See möchten die Gäste entspannte Tage in einer intakten Landschaften an einem naturbelassenen See verbringen und gleichzeitig die schönsten Logenplätze am See und Berg genießen können.

Drei Jahre Zeit

Ganz ohne Stress und Stau in den Urlaub fahren und vor Ort beweglich sein, ist ein Wunsch vieler Reisender, der soll schon bald in Kärnten und besonders am Millstätter See erfüllt werden wird. Drei Jahre hat Daniel Wurster (35) Zeit, um das wachsende Bedürfnis der Gäste nach Mobilitätsangeboten abseits des eigenen Pkw zu stillen. Sein Aufgabengebiet umfasst Oberkärnten und dort die Regionen Nassfeld-Pressegger See –Lesachtal-Weißensee, Millstatt, Bad Kleinkirchheim und Nockberge. Projektorientiertes Arbeiten ist der Master of Science für Landschaft-Stadt und Regionalmanagement gewohnt. An der Universität Salzburg konnte er zusammen mit seinem Team in den letzten Jahren ein EU-Projekt erfolgreich umsetzen.

Alternativen bieten

Um die sanfte Mobilität weiter voranzubringen und Vorbildregion zu werden, setzt Wurster auf die Kooperation zwischen Touristikern und Transportdienstleistern. Der erste Anreiz für eine ressourcenschonende Form der Anreise konnte bereits geschaffen werden. Ab dem 1. Juni 2017 können Gäste direkt vom Bahnhof Spittal direkt bis zu ihrer Unterkunft am Millstätter See bzw. auch wieder zurück zum Bahnhof mit einem Shuttle fahren.
Wer bis 18 Uhr am Vortag seine Bahnreise bucht, reserviert automatisch den Dienst. Nicht länger als 30 Minuten Wartezeit sind das Ziel. Der Fahrpreis ist kilometerabhängig, „soll aber immer günstiger als eine normale Taxifahrt sein“, verspricht Wurster. Einmal in der Destination angekommen, stehen dem Gast weitere Beförderungsmittel wie Bergtaxi und E-Bikes zur Verfügung.

Betriebe informieren

In den nächsten Monaten wird der Mobilitätscoach durch Oberkärnten touren und Betriebe über die Chancen einer sanften Mobilität informieren. Von dem umweltfreundlichen Tourismus profitiert aus seiner Sicht auch die Bevölkerung, die ebenfalls das Angebot für sich in Anspruch nehmen kann. Sein Ziel ist es, einen Beitrag zum Schutz der Natur und zur Steigerung der Urlaubs- sowie Lebensqualität zu leisten.

Bahnhof-Shuttles in ganz Kärnten

Die Aktion „Bahnhof-Shuttle Kärnten“ startet am 01. Juni 2017 und bedient folgende Stationen: Bahnhof Spittal an der Drau, Bahnhof Greifenburg, Hauptbahnhof Villach, Bahnhof Hermagor, Bahnhöfe Velden und Pörtschach, Hauptbahnhof Klagenfurt, Bahnhof Kühnsdorf, Bahnhof St. Veit an der Glan, Friesach in Kärnten. Tickets sind schon ab 15. Mai 2017 unter www.bahnhofshuttle.at online verfügbar.

Ermäßigung mit Kärnten Card

Neues Netz an mobilen Lückenschlüssen: Wanderbusse, E-Bikes und Leihautos
„Alternative Mobilität zum eigenen PKW ist ein Zukunftsthema. Bestes Beispiel dafür sind die E-Bikes. Jedes achte neue Rad fährt mit Elektrokraft“, erklärt Wilhelm. Apropos Ausflüge: Mit der Kärnten Card gibt es auch auf sämtliche öffentliche Verkehrsmittel der Kärntner Linien bis zu 50 Prozent Ermäßigung.

Kein Stau, keine Spritkosten

Doch wenn es um sanfte Mobilität geht, geht es nicht nur um die Beförderungsmöglichkeiten im Urlaubsort. Der Urlaub beginnt mit öffentlichen Verkehrsmitteln genau genommen schon am Abfahrtsort. Der Reisende erspart sich stundenlange Staus auf den Autobahnen oder vor Tunnels, lange, gefährliche und ermüdende Fahrten quer durch Europa sowie hohe Spritkosten und Mautkosten. „Stressfrei in den Urlaub“ ist längst kein Zauberwort mehr, sondern in Kärnten gelebte Realität.

Autor:

Verena Niedermüller aus Spittal

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