Runder Tisch zu Kika-Aus: Arbeitsstiftung muss Teil eines Sozialplans sein

Heute fand der Runde Tisch zur Kika-Schließung in Spittal statt
3Bilder
  • Heute fand der Runde Tisch zur Kika-Schließung in Spittal statt
  • Foto: Niedermüller
  • hochgeladen von Vanessa Pichler

SPITTAL. Heute fand der Runde Tisch zum Thema Kika-Schließung statt, den Spittals Bgm. Gerhard Pirih angekündigt hatte. Dabei: LH-Stv. Gaby Schaunig, ÖGB-Regionalsekretär Andreas Unterrieder, GR Adolf Lackner, Andreas Gaggl von der AK Spittal, Rudolf Oberlojer (WK Spittal), Johann Oberlerchner (AMS Spittal), Günther Granegger von der Gewerkschaft der Privatangestellten und Michaela Aichholzer vom Kika-Betriebsrat.
Alle waren sich einig, dass so schnell wie möglich Klarheit für die Mitarbeiter herrschen muss - so der Appell an den Eigentümer. 

Arbeitsstiftungen sofort umsetzbar

Der rasch auszuarbeitende Sozialplan müsse auch Stiftungsmaßnahmen beinhalten, so die Teilnehmer des Runden Tisches. AMS und Land Kärnten können Arbeitsstiftungen schnell umsetzen, die Kosten für das Unternehmen bewegen sich um die rund 10.000 Euro pro Mitarbeiter für Schulungsmaßnahmen. Das Stiftungs-Arbeitslosengeld zur Existenzsicherung wird vom AMS getragen. 

Man werde seitens des Landes und des AMS alles daran setzen, um den Kika-Mitarbeitern zu helfen. "Sei es durch Weitervermittlungen, Umschulungen und/oder Weiterbildungen", so Schaunig. 
Man müsse nun aber abwarten, wie das Ergebnis der Sozialplan-Verhandlungen aussieht. Diese führen die zuständige Fachgewerkschaft GPD-djp und der Betriebsrat.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen