2 Minuten 2 Millionen
"Simbro Wheels" soll Investoren überzeugen

Peter Bodner präsentiert die "Simbro Wheels" in der Puls4-Show "2 Minuten 2 Millionen"
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  • Peter Bodner präsentiert die "Simbro Wheels" in der Puls4-Show "2 Minuten 2 Millionen"
  • Foto: Puls4/Gerry Frank
  • hochgeladen von Verena Niedermüller

BALDRAMSDORF (ven). Peter Bodner will mit seinen "Simbro Wheels" in der Puls4-Show "2 Minuten 2 Millionen" die Investoren überzeugen. Am 7. Mai um 20.15 Uhr ist es soweit.

Zurück nach Kärnten

Bodner stammt aus Baldramsdorf, ist verheiratet und Vater zweiter Kinder. Nach seinem Maschinenbaustudium an der TU Graz begann er, als Entwicklungsingenieur bei Magna in Graz und dann als Projektleiter für innovative Projekte zu arbeiten. "Mein bisheriger beruflicher Höhepunkt war der Job als R&D Manager bei Magna International, um für Frank Stronach und einzelne Magna-Firmen Ideen zu entwickeln und innovative Projekte zu begleiten. 2010 bin ich aus familiären Gründen ins Program Management zu Lam Research nach Villach (ehemals SEZ) gewechselt, wobei ich Anfang 2012 den Entschluss gefasst habe, mit dem Ingenieurbüro XipeX Engineering selbständig zu werden", so Bodner zur WOCHE.
Seitdem tüftelt er für renommierte Firmen wie ZF Friedrichshafen, Magna, Mahle, Eberspächer, Liebherr, Harman Becker, Audi, Porsche, VW und kleinere Ingenieursprojekte.

Beinahe-Kollision

Seine Idee für die "Simbro Wheels" kam, als er als Autofahrer eine Beinahe-Kollision mit einem Inlineskater hatte. "Dieser fuhr am Gehsteig leicht abwärts und hatte offensichtliche Probleme mit dem Abbremsen. Zur Entspannung kritzle ich gerne in meinen Skizzenbüchern, mache mir Notizen und Skizzen. Es macht ganz einfach Spaß, über Problemlösungen und Ideen zu tüfteln", sagt er.
Irgendwann wird aus dem Sammelsurium ein Konzept, das funktionieren könnte. "Ein schönes Gefühl. Man investiert dann gerne Zeit, wenn man nachts den ersten Prototypen in der eigenen Werkstatt baut." Nach den ersten Versuchen folgte die Patentanmeldung der Idee 2012, ab 2014 verfolgte er das Projekt weiter.

Bremsen schwierig

"Jeder ,der mal auf Rollschuhen unterwegs war, weiß wie schwierig es sein kann, mit diesen die Geschwindigkeit zu kontrollieren oder stehen zu bleiben. Oft sind Stürze die Folge. Es gab schon dutzende Versuche, dieses Problem zu lösen, wobei nur der herkömmliche Gummistoppel als Bremse übrig blieb. Dieser funktioniert zwar prinzipiell, hat aber gravierende Nachteile und wird deshalb von den Kunden oft entfernt oder gar nicht verwendet wird. Geübte Skater bremsen mit dem sog. T-Stop oder Power Stop, aber auch dort gibt es Nachteile", erklärt der Ingenieur. 

Einfaches Bremsen

Mit den "Simbro Wheels" sei nun eine einfache Bremsung möglich, indem man wie im Schneepflug oder in der Kurve bremsen kann. "Ganz ähnlich wie beim Skifahren oder Eislaufen. Die Ferse wird nach außen gedrückt und steuert damit die Bremsrolle", so Bodner. Der Name kam mit Freunden bei einer Flasche Rotwein. "Simple Brake - also SimBrake", so Bodner, der auch schon Nachfolgeprodukte in der Schublade hat.

Neue Ideen in petto

Die neuartige SimBrake müsse jetzt eine erfolgreiche Markteinführung schaffen. "Parallel arbeiten wir schon intensiv an neuen Ideen. Simbro Performance Wheels setzt sich zum Ziel eine prägende Marke für innovative Komponenten im Rollsport und der sog. Mikromobilität zu werden. Mehr Spass, Komfort und Sicherheit. Die "SimBrake" ist das erste Produkt und es warten noch eine Reihe neuer "SimX" Komponenten mit spannenden Eigenschaften auf eine zeitnahe Umsetzung", so Bodner.

Gesunde Sportart

Erhältlich sind die SimBrakes im Webshop (simbro-shop.com), Bodner denkt auch daran, mit seinem Team für den Raum Kärnten einen kompetenten Rollsporthandel zu beginnen. "Zwischen dem Lauf- und Radsport ist der Rollsport (wie. z.B Cross Skates oder Skating) eine sehr gesunde Sportart inmitten der Natur. Vielleicht erlebt diese schöne Sport- und Freizeitaktivität in Kärnten als Tourismusland wieder mehr Zuspruch."
Die SimBrake ist kompatibel mit allen gängigen Marken, allerdings könne man sie nicht auf Billigprodukte mit Kunststoffschiene montieren. "Wir empfehlen auf jeden Fall, gute Skates zu kaufen."

Team in Entwicklung

An der Serienentwicklung der SimBrake haben zwei bis drei junge Ingenieure von FH und TU mitgearbeitet, 2018 waren es bei XipeX, Bodners Unternehmen, insgesamt fünf Mitarbeiter. "Als professioneller Projektleiter, Ingenieur und Berater im internationalen Umfeld der Automobilindustrie macht es mir grosse Freude in Teams oder Netzwerken an gemeinsamen Zielen zu arbeiten." Aktuell wird ein Verkaufs- und Produktionsteam aufgestellt, sein Schwager Clemens Radatz koordiniert derzeit Verkauf und Produktion.

Peter Bodner präsentiert die "Simbro Wheels" in der Puls4-Show "2 Minuten 2 Millionen"
Das Simbro-Team: Evelyn Bodner, Clemens Radatz und Peter Bodner

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