Tourismustag: Neues NockMobil nimmt Fahrt auf

Qualitätssiegel für die Hiasl Zirbenhütte
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  • Foto: KK/Region Nockberge
  • hochgeladen von Verena Niedermüller

INNERKREMS. Die Tourismusregion Nockberge ludzum 4. Tourismustag nach Innerkrems in das Sporthotel Frühauf. Neben der Erweiterung des Nockberge Trails von der Skitour im Winter zur Wanderung im Sommer, sichert das neue NockMobil ab Herbst die flächendeckende Mobilität in der Region.

Mobilität und Digitalisierung

Der 4. Tourismustag der Region Nockberge stand ganz im Zeichen der Digitalisierung, Mobilität und Produkterweiterung. Geschäftsführer Dietmar Rossmann zeigte sich stolz: „Wir können auf eine hervorragende Wintersaison zurückblicken, aber das ist kein Grund sich auszuruhen, sondern vielmehr ein Ansporn für neue Aktivitäten.“
Und diese sehen wie folgt aus: Der Nockberge Trail, ursprünglich als reiner Skitouren-Trail im Winter geplant, wird um seine Sommervariante auf bereits bestehenden Wanderwegen erweitert. „Man kann den Nockberge Trail getrost als den kleinen Bruder des Alpe Adria Trails bezeichnen“, sagte Rossmann. Zudem wird in Werbemittel investiert: Ein neuer, zweisprachiger Imagefolder mit einem detaillierten Unterkunftsverzeichnis erscheint im November. Neben den Alleinstellungsmerkmalen wie dem Biosphärenpark Nockberge, der Nockalmstraße, dem Kulturangebot mit dem Schloss Albeck und dem Amthof Feldkirchen, werden viele weitere Ausflugsziele und Genussmomente der Region vorgestellt. Auch der Wanderguide, eine Broschüre mit 22 Wanderungen, wird neu aufgelegt und um Radtouren erweitert.

NockMobil

Die wohl größte Neuerung wird die Installation eines sogenannten NockMobils sein. Markus Reisner, Projektleiter der touristischen Mobilitätszentrale Kärnten, berichtete: „Seit der Schließung der sogenannten Last Mile, dem Shuttle vom Bahnhof zum Betrieb, stellte sich in der Region noch die Frage, was die weitere Mobilität vor Ort betrifft.“ Daher wurde ein neues Mobilitätskonzept entwickelt, welches es möglich machen soll, 365 Tage im Jahr ein vernetztes System zu installieren und aufrecht zu halten. Dieses soll auf bereits bestehende Ressourcen, wie Postbus, GoMobil, S-Bahn und dem Bahnhofshuttle aufbauen und das Angebot um ein Sammeltaxi, dem NockMobil, ergänzen. Buchbar ist das NockMobil über Telefon, Website oder App, es wird automatisch die beste und günstigste Variante für die gewünschte Route vorgeschlagen mit einer maximalen Wartezeit von 60 Minuten. Zusteigen kann der Gast an verschiedenen Haltepunkten, welche optimal auf die gesamte Region verteilt sind. Aus ökologischen Gründen ist, wo möglich, auch eine Fahrtenbündelung angedacht. „Ab Herbst startet die Testphase, der reguläre Betrieb soll ab der Sommersaison 2019 ermöglicht werden. Die Finanzierung für das Projekt seitens der Region steht“, ergänzte Rossmann.

Online-Buchbarkeit

Christian Kresse, Geschäftsführer der Kärnten Werbung, verwies auf die Notwendigkeit, als Betrieb online buchbar zu sein: „Wir sollten die Digitalisierung nicht als Herausforderung, sondern als Glück sehen. Es war noch nie so leicht wie jetzt, Gäste gezielt anzusprechen. 60 Prozent der Kärntner Betriebe sind jedoch nicht online buchbar. Auch das Thema Regionalisierung muss voranschreiten.“ Armin Egger, der als Stellvertreter für Wirtschafts- und Tourismuslandesrat Ulrich Zafoschnig (VP), anwesend war, bekräftigte: „Ich sehe drei Faktoren für den Erfolg: Regionalität, Qualität und Individualismus.“ Als neue Mitarbeiterin der Tourismusregion Nockberge wurde Patricia Truntschnig vorgestellt, welche die Betriebe als Digital Coach im Auf- und Ausbau der Online-Buchbarkeit künftig unterstützen soll. Weiters stehen sogenannte Kärnten-Insider kostenlos für Schulungen und Betriebsberatungen bereit, die anfallenden Kosten hierfür trägt die Region.

Zwei neue Betriebe erhielten das Kärnten Qualitätssiegel

Im Zuge des erfolgreichen Tourismustages, dem über 60 Unternehmer beiwohnten und welche mit einer lehrreichen Busfahrt über die Nockalmstraße begann, durften auch zwei weitere Betriebe das Kärnten Qualitätssiegel erhalten: Siegrun Mödritscher für die Hiasl Zirbenhütte und die Familie Thamer für die Neuwirthütte. Insgesamt tragen bereits 35 Betriebe in der Region das Qualitätssiegel.

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