Tourismusverband Katschberg-Rennweg startet durch

Am Katschberg: Wolfgang Hinteregger, Bürgermeister Franz Eder, Tourismuslandesrat Christian Benger, Stefan Brandlehner und Roland Pernkopf
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KATSCHBERG, RENNWEG (ven). Der im Dezember neu gegründete Tourismusverband Katschberg-Rennweg startet mit Vorsitzendem Roland Pernkopf neu durch. Für die Tourismusregion Katschberg-Rennweg Marketing GmbH ist Stefan Brandlehner verantwortlich, der damit den langjährigen Geschäftsführer Otmar Michaeler ablöst.

Bis zum letzten Platz gefüllt war die Bibliothek im Falkensteiner Hotel Cristallo am Katschberg, als der neu gegründete Verband und dessen Funktionäre vorgestellt wurden. Mit dabei auch Tourismuslandesrat Christian Benger, der im Zuge dessen auch die Tourismusstrategie für Kärnten präsentierte.

50 Prozent für Marketing

Rund 881.000 Euro stehen für 2017 dem Tourismusverband zur Verfügung, 97.000 Euro kommen im Zuge der Tourismusabgabe vom Land. 265.000 Euro fließen als Ortstaxe ins Budget. Rund 454.000 Euro sollen laut Brandlehner in Marketingmaßnahmen fließen. "Die Skibuskosten sind außerdem gestiegen und belaufen sich auf 36.000 Euro", so Brandlehner. Verstärktes Augenmerk wird auf ein Aktivitätenprogramm für kleinere Betriebe und Privatzimmervermieter gelegt. Außerdem: Die Personalkosten steigen gegenüber zum Vorjahr, da ab 1. Jänner Personal der Gemeinde, das sich um Tourismusagenden gekümmert hat, von der Marketing GmbH übernommen wurde.

Weniger Sommernächtigungen

Weniger zufrieden sind Pernkopf und Brandlehner mit der Sommer-Nächtigungsstatistik der Sommersaisonen 2014 und 2015. "Insgesamt verzeichneten wir rund 38.000 Nächtigungen weniger, hier ist dringender Aufholbedarf", so Brandlehner. Die beiden letzten Wintersaisonen gestalteten sich zufriedenstellender, insgesamt konnte ein Nächtigungsplus von 8.600 (3,38 Prozent) verzeichnet werden. "Wir müssen weitere Betten schaffen, denn auch hier ist noch Luft nach oben." 98 Prozent der Übernachtungen im Sommer stammen von Gästen aus Deutschland, Österreich, den Niederlanden, Italien und Belgien, im Winter sind es vorrangig Deutsche, Österreicher, Niederländer, Tschechen, Slowenen und Kroaten.
"Wir werden verstärkt Angebote für den Sommer konzipieren, die Themen Sport, Familie sowie Kulinarik und Brauchtum im Herbst werden ausgebaut."

Neue Projekte

Investiert werden soll laut Pernkopf in die Sommerrodelbahn "Katschis Goldfahrt", in verkehrsberuhigende Maßnahmen sowie in den neuen geplanten Adventweg. Weitere Planungen: Ein Rundweg am Aineck, eine Winter-Erlebniswelt, eine künstliche Beschneiung der Rodelbahn sowie ein Spielepfad. "Es wird auch Gespräche über eine Kooperation mit dem Tourismusverband St. Margareten geben, um Synergien zu nutzen und zusätzliche Marketingmittel zu lukrieren", ergänzt Pernkopf.

Adventweg im Gontal

Highlight und Herzensprojekt von Brandlehner ist der Adventweg, der im Winter 2016/17 eröffnet werden soll. Das rund 212.000 Euro teure Projekt wurde bei drei umliegenden Leader-Regionen eingereicht, man erhofft sich eine Förderung von bis zu 60 Prozent. Auch laufende Kosten von rund 100.000 Euro - wovon 50 Prozent für Marketing und Werbung ausgegeben werden - sollen von der Leader-Region gefördert werden. Konkret: Im Gontal soll ein 1,8 Kilometer langer Erlebnisweg zum Thema Advent gestaltet werden. Per Pferdekutsche kommt man vom Gasthaus Bacher zur Pritzhütte, die den Ausgangspunkt bildet. Am Weg liegende restaurierte Heustadl bieten verschiedenste Programme für Groß und Klein. Der Adventmarkt St. Michael soll hier auch als Partner fungieren.

Projekte für ganze Region

Kritik übte der Rennweger Bürgermeister Franz Eder an den Projekten: "Alles schön und gut, ich erwarte mir aber auch Aktionen, um Rennweg selbst zu beleben, nicht nur den Katschberg". Pernkopf entkräftet: Es gäbe natürlich auch weitere Projekte für die gesamte Region.

Am Katschberg: Wolfgang Hinteregger, Bürgermeister Franz Eder, Tourismuslandesrat Christian Benger, Stefan Brandlehner und Roland Pernkopf
Bernthaler und Pernkopf haben für das Skigebiet und die Region viel vor
Autor:

Verena Niedermüller aus Spittal

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