Trattlerhof bietet Gästen alpinen Charme und Zinsen

Das winterliche Vier-Sterne-Hotel in Bad Kleinkirchheim
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BAD KLEINKIRCHHEIM. Eine neue Form der Kundenbindung hat das traditionsreiche Vier-Sterne-Hotel Trattlerhof gewählt, das von Jakob Forstnig in der fünften Generation als Familienbetrieb geführt wird: Crowdinvesting. "Wir versprechen unseren Investoren fixe jährliche Zinsen (die Rede ist von drei bis sieben Prozent, Red.) für das uns anvertraute Geld, auch stärkt es unsere – ohnehin schon starke – Bilanzstruktur noch weiter." Dies berichtet Forstnig im Gespräch mit der WOCHE.

WOCHE: Wen spricht das Hotel an?
Forstnig: Jeden Interessenten, der 'beste Ferienerlebnisse mit alpinem Charme' gut findet und mehr Zinsen als man in der Bank bekommt, gut findet. Schon ab 1.000 Euro ist jeder willkommen, mitzumachen. Wir haben bereits Gebote in sechsstelliger Höhe eingesammelt und hoffen natürlich noch viele attraktive Angebote zu bekommen. Investoren können für ihr Investment zwischen jährlichen Fixzinsen oder Gutscheinen wählen, wo wir nochmals einen Bonus von 50 Prozent oben drauf legen. Außerdem wird unter allen Anlegern ein Skipaket mit Franz Klammer verlost.

Welche Größenordnung in welchem Zeitraum peilen Sie an?
Da wir auf das Geld nicht unbedingt angewiesen sind (es ist eine bilanztechnisch sehr attraktive Ergänzung zu unseren laufenden Bankkrediten), schauen wir einmal, welche Angebote wir bekommen und entscheiden dann. Interessierte können bis zum 1. März 2016 mitmachen.

Was soll mit den zusätzlichen Mitteln geschehen?
Das qualitative Wachstum für die Gäste und Mitarbeiter des Hotels Trattlerhof und der Trattlers Einkehr werden unterstützt. Konkret wird es in Um- und Ausbauten von weiteren zehn Zimmern im Hotel und Einkehr eingesetzt, die noch mehr "beste Ferienerlebnisse mit alpinen Charme" ermöglichen sollen.

Ihr Partner ist die Crowfunding-Plattform Finnest. Wie kam die Verbindung zustande?
Durch den Kontakt mit der Östereichischen Hotel- und Tourismusbank (ÖHT).

Finnest-Gründer Joerg Bartussek

Joerg Bartussek, Managing Director von Finnest, ergänzt:
"Die Tourismusbranche hat für Crowdinvesting den Vorteil, ein großes Netzwerk loyaler Kunden zu haben. Kunden, die das Produkt/den Service kennen, sind bereit, ihr sorgsam erspartes Geld dort anzulegen, wo sie selbst überprüfen konnten, dass Werthaltigkeit dahinter steht. Zusammen mit der großen Investoren-Community, die sich www.finnest.com aufgebaut hat, ergibt das eine gute Basis für erfolgreiche Finanzierungen. Nach ersten Gesprächen mit dem Trattlerhof, war schnell klar, dass das Hotel ein idealer Kandidat für eine solche Emission ist, wie das im Fachjargon heißt.

Welche Voraussetzungen muss jemand mitbringen, dass Sie sich dort engagieren?
Bartussek: Generell hat sich www.finnest.com exklusiv auf Finanzierungen im gehobenen Mittelstand spezialisiert. Das heißt, ein Unternehmen, das bei uns Geld aufnehmen will, muss mehrere Millionen Jahresumsatz nachweisen können, mindestens zehn Jahre am Markt sein und weiterhin profitabel wachsen. Unser Expertenteam, das 60 Jahre Banking-Erfahrung mitbringt, prüft diese (und viele weitere) Voraussetzungen genau. Dann kann man davon ausgehen, dass es sich hier um eine seriöse, solide Firma handelt. Der Trattlerhof bestand diese Vorprüfung mit Bravour.

Chronik des Trattlerhofs

1520 wurde der Gutshof zum ersten Mal schriftlich erwähnt. Vor mehr als 370 Jahren, am 14. Juli 1642, erhielten die damaligen Besitzer des Trattlerhofs von den herrschenden Jesuiten das Tafern- und Schankrecht verliehen.

1520 wurde der Gutshof zum ersten Mal schriftlich erwähnt. Vor mehr als 370 Jahren, am 14. Juli 1642, erhielten die damaligen Besitzer des Trattlerhofs von den herrschenden Jesuiten das Tafern- und Schankrecht verliehen.

Dieses beinhaltete nicht nur eine Gaststättenkonzession im heutigen Sinne, sondern auch das „Privileg“ für das Weber- und Schustergewerbe, den Kleinhandel, das Brauen von Steinbier und das Backen von Brot.

Seit nunmehr 132 Jahren ist die Familie Forstnig untrennbar mit dem Trattlerhof verbunden. 1884 erwarb der bereits im Trattlerhof lebende Bergmann Jakob II. Forstnig den Hof und betrieb die Gaststätte neben einem Steinbruch und einem Kalkofen. Über Generationen wurde der Betrieb immer wieder erweitert und modernisiert. Heute ist das traditionsreiche Vier-Sterne-Hotel in den Händen von Jakob Forstnig in der fünften Generation, der den Familienbetrieb mit viel Traditionsbewusstsein und touristischem Know-How führt.

Autor:

Michael Thun aus Spittal

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