21.09.2014, 21:12 Uhr

Herbst Tag- und Nachtgleiche ''Mabon''

In der Nacht von 21. auf 22. September feiern wir das dritte der vier Sonnenfeste im Jahr. In dieser Nacht sind Tag und Nacht wieder gleich lang. Die Tag- und Nachtgleiche im September ist das Gegenstück zu jener im Frühjahr und steht für den großen ''Sonnenuntergang des Jahres''.

Mabon
Die keltischen Völker nannten dieses Fest ''Mabon''. Dabei handelt es sich um den walisischen Sohn der Muttergöttin ''Modron''. Mabon wurde auch Sohn der Erde genannt. Er war nur drei Tage und drei Nächte jung, als er verschwand. Lang hat man nach ihn gesucht bis Eule, Hirsch und Amsel ihn schließlich in der Höhle der ''Anderswelt'' fanden. Aus dieser Höhle wurde Mabon dann als Sohn des Lichts wiedergeboren.
Der griechische Gott des Lichts trug den Namen ''Apollon''. Er hatte den Beinamen ''Maponos'', der an Mabon erinnert. Im Walisischen wurde aus dem ''p'' in Maponos ein weiches ''b''.

Weitere Bedeutungen:
Wenn die Arbeit des Sommers gemacht ist und die Früchte geerntet werden, dann ist die Zeit von ''Mabon'', dem Fest der herbstlichen Tag- und Nachtgleiche. Dieser Tag lädt dazu ein den Sommer bewusst hinter sich zu lassen und nach vorn in die anstehende kalte Jahreszeit zu blicken. An diesem Tag soll aber auch der Ernte gedankt und gefeiert werden.
Ab der herbstlichen Tag- und Nachgleiche soll nach dem Sommer wieder entspannt werden und innere Ruhe einkehren.

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