08.03.2017, 07:38 Uhr

Architekten gefragt: Bis Juli Entwürfe für Spittaler Innenstadt einbringen!

Raumplanungsreferent Franz Eder will endlich einen Schritt weiter kommen

Bürgerbeteiligungsprojekt zur Innenstadtgestaltung geht in nächste Runde. Im Juli soll Siegerprojekt präsentiert werden.

SPITTAL (ven). Die Innenstadt attraktiver zu machen und damit die Nutzungsvielfalt und die Aufenthaltsqualität zu erhöhen – das sind die Ziele eines neuen Pilotprojektes der Stadtgemeinde Spittal (wir berichteten). "Erstmalig haben wir eine Bürgerbeteiligung für unsere Stadt initiiert und werden diese Wünsche in Form eines Architekturwettbewerbes zur Realisierung bringen können", so Raumplanungsreferent Franz Eder zur WOCHE.

Da die Verkehrssituation am Neuen Platz und am Hauptplatz derzeit noch keine Veränderungen zulassen, konzentriere sich das Vorhaben auf die sogenannte zweite Reihe – die Ebnergasse mit der Siebenbürgergasse, die Kirchgasse mit der Grebnergasse, die Ortenburger Straße und den Gendarmerieplatz.

"Es haben sich bereits viele namhafte Architekten beworben und ihr Interesse an der Gestaltung der Spittaler Innenstadt bekundet. Für die Preisrichter und Berater konnten namhafte Personen, wie zum Beispiel Bezirkshauptmann Klaus Brandner, Merck-Boss Klaus Raunegger oder Ensemble-Porcia-Intendantin Angelica Ladurner gewonnen werden. Ihnen ist die positive Entwicklung unserer Stadt ein hohes Anliegen."

Vorschläge von Bürger

Die gesammelten Vorschläge und Ideen der Bürgerbeteiligung bilden schließlich die Grundlage für den Architektenwettbewerb, der von Architekt Gerhard Mitterberger ausgearbeitet wird. Die Wettbewerbsunterlagen würden ehestens zugestellt werden. "Damit können wir unseren ambitionierten Zeitplan mit der Auslobung des Siegerprojektes und der Präsentation der Bevölkerung mit Juli dieses Jahres einhalten", erklärt Eder. Vor allem sei wichtig, dass das Siegerprojekt innerhalb der kommenden Jahre umgesetzt werden könne. Rund zwei Millionen Euro seien dafür reserviert, für den Architektenbewerb und den Bürgerbeteiligungsprozess seien 50.000 Euro veranschlagt, 25.000 Euro dafür kommen vom Land als Förderung.
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