28.09.2014, 01:04 Uhr

Die Aktivgruppe Penk lebt Gemeinschaft

Die Mitglieder: Anton Steinwender, Erich Rogatsch(Obmann), Rosalia Egger, Edwin Egger, Andrea Frohnwieser, Angelika und Richard Steindl, Elke Steinwender, Stefan Schupfer, Ernst Steiner, Lisa Steinwender. (Foto: KK)

In Penk wird Dorfgemeinschaft gelebt und sie unterstützt auch hilfsbedürftige Familien.

PENK (ven). Hier wird Dorfgemeinschaft gelebt. Unter dem Namen "Aktivgruppe Penk" haben sich engagierte Bürger zusammengeschlossen, um ihren Heimatort etwas zurückzugeben.

Seit 23 Jahren aktiv

Die aus zehn Mitgliedern bestehende Brauchtumgsgruppe und "Stammmannschaft" - derzeit unter der Leitung von Erich Rogatsch - besteht seit 1991. Bei zahlreichen Veranstaltungen während des ganzen Jahres ist die Truppe ehrenamtlich im Einsatz.

Ganzes Jahr in Aktion

"Wir gestalten den Fasching mit, den Palmmarkt, und haben auch seit zwei, drei Jahren eine Bastelgruppe", erzählt Elke Steinwender. Weiter geht es mit dem Maibaumaufstellen und der Feier am 1. Mai, einer Sonnwendfeier in Kooperation mit dem Reiterhof Krabeter, einem Kirchtagsmarkt in Zusammenarbeit mit einheimischen Landwirten und Direktvermarktern, einem Adventmarkt mit Adventkränzen sowie traditionellem Nikolaus- und Krampusumzug.

Altersübergreifend

Das älteste Mitglied ist Elkes Vater Anton Steinwender. Mit seinen 86 Jahren ist er immer noch als Hendelgriller bei den Veranstaltungen im Einsatz. Die Jüngste ist derzeit Lisa Steinwender mit 21 Jahren.

Gegenseitige Unterstützung

"Auch die Zusammenarbeit mit den ortsansässigen Vereinen und Institutionen wie zum Beispiel Feuerwehr ist sehr gut. Man kennt und unterstützt sich gegenseitig. Wir helfen alle zusammen", so Steinwender. Die Aktivgruppe ist ein gutes Beispiel dafür, wie Dorfgemeinschaft gelebt wird.

Erlöse für den Ort

Die Erlöse aus den Aktivitäten kommen wieder zu hundert Prozent dem Ort zugute. "Wir haben drei Ortseinfahrtstafeln bepflanzt und einen Pavillon in Kohlstatt organisiert, wo man Feiern veranstalten kann." Weitere Projekte sind zum Beispiel Spielplätze, die Kirchenuhr, Kapellenrenovierungen, die Gestaltung des Kriegerdenkmales in Zusammenarbeit mit dem Verschönerungsverein, der Umbau des Pfarrsaales oder auch die Ausstattung der Aufbewahrungshalle mit geschmackvollen Vorhängen. Ein Sommerfest wird auch veranstaltet und auch zu Silvester sind die Penker aktiv. "Man kommt immer irgendwie zusammen. Vor größeren Veranstaltungen haben wir immer eine Sitzung", so Steinwender.

Hilfe für Familien

Auch soziale Projekte kommen nicht zu kurz. "Die Erlöse gehen oft auch an eine Familie oder ein Kind im Ort, das Hilfe und Unterstützung benötigt. Das läuft unter dem Titel 'Reißecker in Not'", erklärt Steinwender.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.