29.08.2014, 06:55 Uhr

Die Welt der Radler im Bezirk

"Das Radeln im Bezirk ist eine Offenbarung" - immer mehr Menschen entdecken das Biken für sich.

SPITTAL (pgfr). Das Fahrradfahren ist sehr vielfältig. Egal mit welcher Art von Fahrrad gefahren wird, für jeden Geschmack, jeden Anspruch und jedes Material gibt es die passende Route.

Radeln hat immer Saison. Jetzt allerdings ist die Zeit zum Biken besonders reizvoll und schön. Damit jede Tour zufrieden und glücklich endet, benötigt auch diese Sportart die richtige Ausrüstung.

Die Bekleidung sollte sportlich und bequem sein. Jeder wählt sein Outfit nach eigenen Kriterien aus, so auch das Schuhwerk. Sportschuhe müssen es sein, und für welche mit dem Click-Mechanismus bedarf es natürlich die passenden Pedale am Rad. Ohne Helm sollte kein Meter gefahren werden, und der muss passen! In den Rucksack kommt auf jeden Fall eine gefüllte Trinkflasche, eine Reservejacke und ein Reserveleiberl. Fahrrad-Handschuhe werden empfohlen, weil sie vor allem im Fall eines Sturzes schützen. Ein Reparatur-Zeug mit den wichtigsten Utensilien, wie ein Reserveschlauch sollte ebenfalls in den Rucksack.

Ein Tipp vom Fachmann: Mehr Spaß beim Biken und weniger Unfälle gibt es,
wenn zuvor ein Fahrtechnik-Training absolviert wurde.

Das Netz der Radwege in unserem Bezirk wird wöchentlich erweitert. Nicht nur Rad- und Schotterwege, auch Trails werden errichtet und angeführt. Es will mitgeteilt sein, immer nur dort zu fahren wo man fahren darf. Die offiziell genehmigten und versicherten Wege sind beschildert. Die Probleme, wenn Biker sie nicht beachten, sind hinlänglich bekannt. Zu Recht beklagen sich Grundeigentümer und Hofbesitzer. Es gibt klare Verhaltensregeln, Fairplay-Regeln, die den Konsens zwischen Grundeigentümer, Radfahrer und andere Waldbenutzer signalisieren.

Für Biker, die nicht auf den Berg fahren wollen gibt es attraktive Strecken im Tal.
Der R1 beispielweise, der Draurad, 366 km, wenn man möchte. Ein eben verlaufender Fernradwanderweg für die ganze Familie.
Der 28 km lange Millstätter See Radweg, der R2B, gewinnt immer mehr an Attraktivität. Immer zurück zum Ausgangspunkt, am fast unverbauten Südufer entlang fährt und alle 5 km ein Rastplatz mit Gastronomie.
Als R8 wird der Glockner Radweg bezeichnet. Er führt durch das Mölltal, bis der Biker in den Drauradweg mündet.
Der Lieserweg (R9) führt von der Mautstation Kölnbreinsperre bis nach Seeboden.

Mountainbiker haben eine sehr große Auswahl an Routen. Wolfgang Krainer aus Feld am See ist in Sachen Radfahren und Radwege unermüdlich im Einsatz. In "seinem" Gebiet der Nockberge ist das Nockbike-Wegenetz empfohlen. Für Straßenrad, Trekkingbike, Mountainbike und E-Bike gibt es dort immer die passende Route. Das gesamte Streckenangebot findet sich zusammengefasst auf www.nockbike.at.

Wolfgang Krainer rät: In der Nähe von Kühen - vor allem wenn ein Kalb dabei ist - absteigen und vorbeischieben! Auch durch ein Hofgelände, wo sich kleine Kinder oder Hunde aufhalten können, absteigen und durchschieben!

Zum Verhalten der Biker, wenn ein Gewitter im Anzug ist, rät Wolfgang Krainer weiter: "Bei Sturm und sehr starkem Regen können am Waldrand auch Bäume umfallen, deshalb einen Unterstand suchen und das Gewitter abwarten. Bei wenig Regen aber biket der normale Biker weiter. Vorausgesetzt das Bike ist gecheckt und in Ordnung, vor allen Dingen die intakten Bremsbeläge sind bei Regen sehr wichtig. Eine Regel besagt: Je schlechter das Wetter, desto wichtiger ist die Ausrüstung des Fahrrads."

Fairplay-Regeln!
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