05.04.2017, 12:00 Uhr

Flohmarkt könnte Innenstadt beleben

Der Sommerflohmarkt in der Bahnhofstraße ist ein wahrer Publikumsmagnet in der Innenstadt (Foto: KK/eggspress)

Zwei leidenschaftliche "Standler" wollen in Spittal regelmäßigen Flohmarkt etablieren. Dazu müsste die Marktordnung geändert werden.

SPITTAL (ven). Gernot Santner und Gottfried Zimmermann möchten die Spittaler Innenstadt beleben und versuchen, einen regelmäßigen Flohmarkt auf die Beine zu stellen. Doch so einfach ist das nicht.

Markt auf Sommeregg

"Überall funktioniert es, nur in Spittal nicht", so Zimmermann etwas enttäuscht zur WOCHE. Er veranstaltet nun einen Flohmarkt am Ostermontag auf der Burg Sommeregg, da es in Spittal einfach nicht klappen will. Er und Santner sind seit Monaten mit der Gemeinde - speziell mit Stadtrat Christian Klammer in Verbindung - und würden gerne einen mehr oder minder regelmäßig in der Innenstadt stattfindenden Flohmarkt organisieren. Rund um den Brunnen im Stadtpark könnte sich Zimmermann das gut vorstellen. "Viele Standler aus Oberkärnten pendeln nach Villach, da es hier in der Region nichts derartiges gibt", so Santner zur WOCHE.
"Die Innenstadtkaufleute, mit denen wir gesprochen haben, sind großteils dafür. Alles, was die Stadt beleben und Frequenz bringen würde, ist doch gut", so Zimmermann.

Marktordnung neu

Die WOCHE fragte bei Klammer nach. "Natürlich stehen wir hinter allem, was die Innenstadt belebt. Doch ganz so einfach ist das nicht", erklärt er. Denn dazu müsste die Marktordnung von Spittal geändert werden. "Regelmäßig stattfindende Märkte müssen in die Marktordnung aufgenommen werden. Da sind auch der Wochenmarkt, der einmalig stattfindende Flohmarkt im Sommer in der Bahnhofstraße und der Markt in der Lutherstraße verankert. Sonst begeben wir uns rechtlich aufs Glatteis." Klammer habe sich mit den Organisatoren der Flohmärkte in Villach und Klagenfurt in Verbindung gesetzt, um zu erfahren, wie das dort gehandhabt wird.

Geht seinen Gang

"Die Recherchen haben einige Zeit in Anspruch genommen, nun wollen wir das Thema in den zuständigen Ausschuss bringen. Danach geht es weiter in den Stadtrat, dann muss ein Gemeinderatsbeschluss her." Vielleicht könnte das Ziel von Zimmermann und Santner doch bald erreicht werden.
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