05.01.2018, 11:03 Uhr

Fünf Tonnen Lebensmittel vor Vernichtung gerettet

Barbara Umundum, Johanna Kulterer, Elias und Kathrin Oberhofer sowie Helmut Lehner

Radentheiner Kostnix-Laden zieht eine beeindruckende Jahresbilanz.

Radenthein. Eine beeindruckende Jahresbilanz hat der im März 2016 ins Leben gerufene Kostnix-Laden der Granatstadt gezogen: Nicht weniger als fünf Tonnen an Lebensmitteln konnten vor der Vernichtung gerettet und ihrem eigentlichen Zweck, dem Verzehr, zugeführt werden. Wie Johanna Kulterer, die Leiterin des ehrenamtlichen Teams berichtet, sind diese 5.000  Kilogramm Obst, Gemüse, Backwaren und anderes umso höher einzuschätzen, als der "Hauptliferant" Hofer fast ein halbes Jahr wegen des Neubaus ausgefallen war.

Auch Kleidung und Wintersportartikel

Darüber hinaus haben unzählige Textilien für alle Jahrgänge und Größen, Geschirr, kleine Küchengeräte, Babyartikel, Spielwaren, (Kinder-) Bücher und Wintersportartikel ("die wir auch gut verkaufen könnten", Kulterer), lediglich den Besitzer gewechselt und sind nicht beim Sperrmüll gelandet.

Johanna Kulterer bedankt sich vor allem beim Metzgerwirt Emanuel Stadler, der die Räumlichkeiten in der Hauptstraße 24 kostenlos zur Verfügung stellt. Die optisch manchmal nicht mehr so frisch wirkende, aber absolut einwandfreie bunte Palette Lebensmittel stammt von den Filialen von Hofer und TG, in Radenthein sowie Robitsch- Gemüsegroßhandel und die Spar-Filiale in Bad Kleinkirchheim.

Fest zum Team in der Filiale gehören noch Barbara Umundum, Kathrin Oberhofer und Helmut Lehner. In den Schulferien hilft der 13-jährige Elias Oberhofer mit, "weil's Spaß macht". An den Öffnungstagen Dienstag (14-16 Uhr) und Donnerstag (16-18 Uhr) holen morgens die überlassenen Waren Rosemarie Druck, Monika Kühn, Eva Mössler, Sonja Pontasch und Rosi Thorbauer ab.
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