31.03.2017, 17:00 Uhr

Grundstückspreise variieren

Die Grundstückspreise in den Gemeinden können stark variieren.

SPITTAL (aju). In regelmäßigen Abständen veröffentlichen verschiedene Institute Preise für Immobilien und Bauland. In aller Regel weisen die Publikationen durchschnittliche Werte aus. Genau davor warnt nun der Kärntner Experte Dieter Leitner, Geschäftsführer des ZT- Datenforum in Graz. „Durchschnittspreise haben meist keine Aussagekraft, sie geben die Marktschwankungsbreite innerhalb einer Region nicht wieder", so Leitner.

Unterschiedliche Preise

Dadurch kann es dann sein, dass man für einen Baugrund in Seeboden zwischen 13,52 und 334,57 Euro pro Quadratmeter zahlt. Der tatsächliche Grundstückspreis hängt von unterschiedlichen Faktoren wie Lage, Widmung, Größe und vielem mehr ab. Die Orte an den Seen wie Millstatt mit einem Grundstückspreis zwischen 40,37 und 378,65 Euro pro Quadratmeter, oder Weißensee mit einem Preis zwischen 40 und 800 Euro liegen dabei im preislichen Spitzenfeld. Gefolgt von Heiligenblut und Spittal. Geringere Grundstückspreise dagegen sind in Sachsenburg (15 bis 37,96 Euro), Malta (14,06 bis 43,97 Euro) oder in Stall im Mölltal (27,5 bis 40 Euro) zu erwarten. Die niedrigsten Preise pro Quadratmeter, laut Analyse, sind aber in Mörtschach (8,08 bis 99,77 Euro) und Krems (9,81 bis 77,65 Euro) möglich. Die größte Preiserhöhung in Sachen Grundstückspreise in den letzten Jahren verzeichnen aber neben Spittal (4,38 Prozent) auch Winklern (4,47 Prozent) und Steinfeld (3,51 Prozent). Eine Senkung der Grundstückspreise hingegen gibt es in Bad Kleinkirchheim (minus 2,6 Prozent) und Obervellach (minus 2,17 Prozent).
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