21.06.2017, 09:31 Uhr

Handelsschule mit mehr Praxis in Spittal

Hak-Direktor Erwin Theuermann (Foto: KK)

Handelsschüler sollen in fünf Jahren auch Lehre abschließen.

SPITTAL (ven). Die Spittaler Handelsschule wird durch die "Praxis-Has" ergänzt. Gerald Pschernig und Hak-Direktor Erwin Theuermann präsentieren neues Schulkonzept.

Schule und Lehre

Die neue Schulform hat die Verzahnung von Schule und Lehre zum Ziel. Lehrlinge sollen so gestärkt in den Lehrberuf wechseln. "Die Lehrlinge verfügen über eine wirtschaftliche Ausbildung, durch Orientierungstaxe und Praxiswochen besteht die Möglichkeit des gegenseitigen Kennenlernens und die Schüler können ihre Interessen bereits vor Beginn des Lehrverhältnisses feststellen", so Pschernig. Beim Eintritt in die Lehre sind die Schüler bereits 17 Jahre alt, was ebenfalls Vorteile brächte.

Abschluss in fünf Jahren

"In insgesamt fünf Jahren ist der Abschluss der Handelsschule, der Lehrabschluss und die Unternehmerprüfung möglich", betont Pschernig. Denn mit der dreijährigen Has könne die Lehrzeit um ein Jahr verkürzt werden, Lehrbetriebe werden noch gesucht. "Es handelt sich dabei um eine Kann-Bestimmung. Ziel unserer Partnersuche ist es auch, möglichst viele Kooperationspartner davon zu überzeugen, dass der Mehrwert der Absolventen die Verkürzung der Lehrzeit mehr als aufwiegt.

Konzept ergänzt

Die klassische Handelsschule, die unter anderem ein Pflichtpraktikum von 150 Stunden vorsieht, werde durch das Konzept ergänzt. "Die Schüler absolvieren vollinhaltlich die Handelsschule und haben alle Möglichkeiten, die damit verbunden sind: direkter Einstieg ins Berufsleben, Einstieg in einen Aufbaulehrgang mit Matura oder Einstieg in einen Lehrberuf. Wir wollen mit der stärkeren Verflechtung mit den Lehrbetrieben die Schüler auf diese wichtige Entscheidung besser vorbereiten, ihnen mehr Möglichkeiten aufzeigen und gleichzeitig auch die Attraktivität des Lehrberufs als wichtige Stütze der Wirtschaft in der Region fördern", so Pschernig abschließend.
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