21.06.2017, 18:32 Uhr

Holzaufbereitung: neue Anlage schafft Synergie

Auch der Gesunde Gemeinde-Cup machte schon Station im Pöllatal (Foto: KK)

Regionale Wertschöpfung, Arbeitsplätze und ökologische Aufwertung sind das Ziel der neuen Anlage.

Seit dem Jahr 2000 betreibt die ASTRA Biowärme GmbH ein Biomasseheizkraftwerk in Rennweg. Daneben gibt es weitere neun Biomasseheizwerke in Kärnten, die von der Tochterfirma Bioprojekt Holding FA GmbH geführt werden. Als ökologische Abrundung für diese Biomasseheizwerke in Oberkärnten steht nun die Errichtung einer Anlage zur Holzlagerung und Zerkleinerung neben dem Heizkraftwerk in Rennweg in den Startlöchern. Momentan werden die Häckseltätigkeiten noch mit Hilfe fossiler Aufbereitungsmaschinen durchgeführt. Dies soll in weiterer Folge durch die umweltfreundliche Wasserkraft ersetzt werden.

Synergieeffekte
Durch die Umstellung auf fossile Energien und die Errichtung der Anlage, entstehen für die Region zahlreiche Vorteile: Die Wertschöpfung bleibt in der Region, es entstehen Arbeitsplätze und die Biomasseheizwerke in Oberkärnten können sich einer zusätzlichen ökologischen Aufwertung erfreuen. Als weitere Synergie kann durch die Vortrocknung des Energieholzes an Gewicht eingespart und somit mit jedem LKW-Zug mehr Hackgut transportiert werden. Bei einer Menge von 50.000 Schüttraummeter können rund 100 LKW-Züge kompensiert und damit die Straßen entlastet werden. Zum zweiten soll eine Stromleitung vom Wasserkraftwerk bis zum Heizwerk verlegt und dort eine Tankstelle für Elektrofahrzeuge betrieben werden. Die Fertigstellung der Anlage in Rennweg ist bis 2019 geplant.

Gesunde Gemeinde seit dem Jahr 2003

Rennweg ist eine Gesunde Gemeinde für die Bevölkerung. Mit gesundheitsfördernden Maßnahmen und Vorträgen, Workshops und vielen weiteren Programmpunkten, das über das ganze Jahr verteilt angeboten wird, bietet die Gemeinde ein vielfältiges Angebot, um bei den Bürgern das Bewusstsein für Körper, Geist und Seele zu fördern.

10 Jahre Markterhebung der Gemeinde Rennweg

Heuer am 1. Juli feiert Rennweg das 10jährige Markterhebungsjubiläum. Vor zehn Jahren ist auf Grund umfassender Erhebungen und Voraussetzungen mit Beschluss des Landtages mit Wirkung vom 23. Juni 2007 die Gemeinde Rennweg zur Marktgemeinde erhoben worden. Seit dem findet nahezu alljährlich eine kleinere Markterhebungsfeier statt. Im Zuge der Feier gibt es auch meistens eine Vernissage im Amtshaus. Am diesjährigen 1. Juli soll es zu einer größeren Feier samt Kleingewerbeausstellung und vielem Weiteren kommen.

Jugendfreundliche Gemeinde

Mit einem speziellen Angebot für Kinder und Jugend, jugendfreundlichen Veranstaltungen und Freizeitmöglichkeiten wurde Rennweg auch als Jugendfreundliche Gemeinde ausgezeichnet. Die Miteinbeziehung der Jugend in die Gestaltung diverser Einrichtungen, der Jugendraum im Marktgemeindeamt, die Zusammenarbeit von Gemeinde und Schule sowie sportliche Einrichtungen, wie ein Skaterplatz, ein Beachvolleyballfeld, das Freibad, der Eislaufplatz, ein Sport- und Fußballplatz spielen dabei eine Rolle.

Erlebniswelt am Katschberg

Die Familienregion Katschberg-Rennweg ist um eine Attraktion reicher: Katschhausen.

Katschhausen ist die KinderNaturErlebniswelt für Kids und Junggebliebene am Katschberg. Im August 2010 vorab eröffnet, startet dort die Familie Katschling mit ihrem kleinen Dorf am Rand eines idyllischen, geschützten Moores in die erste Sommersaison.

Familie Katschling
Moment – Familie Katschling? Ja, das sind Onkel Katschling, der super über Wald, Moor und Wiesen Bescheid weiß, Papa Katschling, der im Beobachtungsturm wartet und Mama Katschling, die mit den Kids so lange herumtollt, bis die Wangen glühen. Dann wären da noch Katschling Junior, der die Kunst des Stofffärbens kennt und das kleine süße Katschlinchen, das Nesthäkchen und der Sonnenschein der Familie. Ihr Leben könnte so schön sein, gäbe es da nicht einen geheimen Bösewicht, der ihnen den kunterbunten Regenbogenkristall stehlen will. Wer das ist? Das können Rätselfreunde nur vor Ort in Katschhausen ermitteln, am besten mit dem Katschling-Erlebnisbuch und den dazugehörenden Malstiften ausgestattet. Nichts hat die Kärntner Gestalterin Michaela Fink bei dem neuen Projekt auf dem Katschberg dem Zufall überlassen: An neun Stationen lernen Kinder spielerisch, mit den Farben und Stoffen ihrer Umwelt umzugehen. Sie erkunden Naturphänomene und lösen knifflige Aufgaben. Dass dabei die Fantasiefamilie Katschling mitspielt, gehört zur pädagogisch wertvollen Dramaturgie. Balancierwege und gemütliche Entspannungsliegen, eine Zapfenwurfbude, geheimnisvolle KatschhausenWaldtelefone, Schaukeln und Rutschen sowie ein Streichelzoo und vielem mehr runden das Angebot ab. Achtung: Die Zeit vergeht in Katschhausen wie im Flug!
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.