09.09.2014, 17:00 Uhr

Neues Leben im Lindenhof

Auf dem Kioskdach (im Vordergrund) entstehen die Seeterrassen für die Lindenhof-Bewohner (Foto: Foto: Klaus Hertnagel)
MILLSTATT. In das ehemalige, seit rund einem viertel Jahrhundert ungenutzte, Hotel Lindenhof zieht demnächst neues Leben ein.
Im Erdgeschoss wird dem Vernehmen nach das besonders bei der Jugend beliebte "Bergwerk" einem Restaurant und Geschäften weichen, in den 1. Stock kommen Büros und Arztpraxen, in den 3. und 4. mehr als 25 Appartements. Zudem ist, wie es hieß, unterhalb des Spielplatzes der Volksschule eine Tiefgarage geplant. Mit den Umbauarbeiten des denkmalgeschützten Gebäudes im Anschluss an das Stift, das 1901 als ehemaliges Ordensschloss seinen Hotelbetrieb aufgenommen hatte, soll im Herbst 2015 begonnen werden (Einzelheiten werden in den nächsten Tagen veröffentlicht).

In einem ersten Schritt haben sich nun die Marktgemeinde, die Lindenhof GmbH sowie Arno Marchetti und Herbert Glanzer auf einen Mietvertrag "Projekt Seeterrassen" geeinigt. Damit ist eine auf 30 Jahre angesetzte Nutzungsänderung für die Dachfläche auf dem jetzigen Kiosk des Strandbades gemeint. Dieses Areal steht ausschließlich den Eignern der künftigen Lindenhof-Wohnungen zur Verfügung. Dazu sollen zwei Treppen und ein Turm, ähnlich dem des Badehauses, entstehen. Um das Strandbad - einschließlich das in Dellach und Pesentheim - nutzen zu können, werden 50 Saisonkarten à 70 Euro gekauft. Die jährliche Miete der Nutzer an Glanzer und Gemeinde beträgt 11.300 Euro. Bei einer Nein-Stimme segnete der Gemeinderat den Mietvertrag ab.

An diesem Montag ist mit dem Neubau des seit fast zwei Jahren gesperrten, etwa 170 Meter langen Abschnitts des Millstätter-See-Radweges am "Kap 4613" begonnen worden. Der kombinierte Rad- und Gehweg wird im Zuge der Baumaßnahmen um einen Meter verbreitert. Kosten: 573.794 Euro. Nach dem vom Marktgermeinderat einstimmig verabschiedeten Finanzierungsplan trägt das Land Kärnten davon zwei Drittel mit 382.529 Euro. Das restliche Drittel teilen sich die Radweggemeinden. Neben Millstatt (36.388 Euro) sind das Spittal (59.742), Seeboden (44.048), Radenthein (41.600) und Ferndorf (9.487). Während der Sanierung, die sich bis in den November hinein ziehen soll, steht dem Straßenverkehr nur eine Fahrbahn zur Verfügung. Eine Ampelanlage ist installiert.

Im Kindergarten Obermillstatt sind mit Beginn des neuen Schuljahres die Öffnungszeiten verlängert worden. Wurden die Pforten bis dato grundsätzlich um 12.30 Uhr geschlossen, sind jetzt auch Besuche von 7 bis 13 oder 15 Uhr möglich. Drei Plätze sind noch frei. Außerdem wird eine weitere Kindergartenhelferin gesucht. Schließlich bewilligte der Gemeinderat 12.000 Euro für neues Mobiliar.
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