09.01.2018, 10:16 Uhr

Radenthein, Trebesing und Krems planen für 2018

Michael Maier setzt auf Radenthein Riviera (Foto: KK)

Neben zahlreichen Bauvorhaben sind in den heimischen Gemeinden auch Tourismusprojekte geplant.

RADENTHEIN, TREBESING, KREMS (aju). Auch in Radenthein, Trebesing und Krems ist für das kommende Jahr so einiges geplant.

Bau der Riviera

Radentheins Riviera soll 2018 zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum beitragen. Gebaut werden soll noch bis 2020. Der erste Bauabschnitt umfasst dabei die Gestaltung des Fischerparkes, die Schaffung eines öffentlichen Seezuganges, die Errichtung von Grillplätzen und einen Fisch-Kiosk. Zudem soll eine Steganlage und ein Matsch- und Sandspielplatz errichtet werden. Ein öffentlicher Platz mit der Hafenkante und die Schaffung von Sitzgelegenheiten sollen folgen. "Außerdem sollen die sechs neu errichteten Spielplätze im Gemeindegebiet fertig gestellt werden", sagt Bürgermeister Michael Maier (Team Michael). 

Erweitertes Angebot

Außerdem soll das Angebot der Radenthein Card erweitert werden. "Diese Karte bietet viele Vorteile für die Gemeindebürger und ist 2017 mit einer Ermäßigung für Ski- und Thermenkarten in Bad Kleinkirchheim gestartet", erklärt Maier. Ebenso erwartet die Gemeinde auch ein erfreulicher Anlass 2018, nämlich das Zehn-Jahr-Jubiläum des Granatiums und des Sagamundos. Geplant ist auch eine Modenschau im Schwimmbad in Kooperation mit der Radentheiner Wirtschaft und die Erstellung von Natur-Informationstafeln im Wanderdorf Döbriach. "In Planung sind auch die Straßensanierung in allen Gemeindegebieten sowie die Anschaffung eines neuen Einsatzfahrzeuges für die Feuerwehren St. Peter und Radenthein", sagt Maier. Auch die Wasserversorgung in Untertweng soll weitergeführt werden.


Drachenwandermeile

In Trebesing soll 2018 vor allem das touristische Projekt "Energieerlebnisweg Drachenwandermeile" fertiggestellt und dem örtlichen Tourismus übergeben werden. "Wir werden zudem auch im ländlichen Wegenetz Projekte weiterführen und abschließen", sagt Bürgermeister Christian Genshofer (SPÖ). Ansonsten soll es kleinere Investitionen zur Stärkung der öffentlichen Infrastruktur geben.

Schutzmaßnahmen

In Krems hingegen sind vor allem die Kanalbauarbeiten von Vorderkrems nach Leoben geplant. Ende Juni sollte dieser Bereich, inklusive S. Nikolai und Kremsberg funktionsfähig sein. Zudem wird 2018 ein Tanklöschfahrzeug für die Freiwillige Feuerwehr Kremsbrücke mit Kosten von 400.000 Euro angeschafft. "Auch mit dem Ausbau des Güterweges der Bringungsgemeinschaft ,GW-Purbach-Wetschenbach‘ wird noch heuer begonnen", sagt Bürgermeister Johann Winkler (SPÖ). Außerdem stehen in Krems die finalen Verhandlungen über die Steinschlagschutzmaßnahmen für den Radweg und die anschließende Umsetzung des Verbaues des "Wetschenbaches" auf der Tagesordnung. In Zusammenarbeit mit der Wildbach- und Lawinenverbauung Kärnten werden die Kosten für dieses Projekt mit 360.000 Euro angesetzt. "Natürlich werden zudem auch notwendige Sanierungsarbeiten an Gemeindestraßen vorgenommen", sagt Winkler.
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