26.07.2017, 09:49 Uhr

Seeboden: Ein Ort unzähliger Möglichkeiten

Bei der Fahrt mit der "Seenixe" werden Geschichten erzählt (Foto: Gemeinde Seeboden)

Seeboden ist unglaublich vielseitig und bietet zahlreiche Attraktionen und „Geheimtipps“.

Seeboden muss man erlebt haben! Ein Erlebnis der ganz besonderen Art ist wohl eine Fahrt mit der „Seenixe“. Sie verkehrt von Freitag bis Sonntag im Linienverkehr. Bei einer solchen Rundfahrt erfahren Sie von den beiden Schiffsführern Peter Heilinger und Wieland Lange schon die eine oder andere ganz besondere Geschichte von Seeboden. Die „Seenixe“ kann aber auch ganz einfach gechartert werden und fährt für bis zu 25 Personen dann eine ganz individuelle Route.

Besondere Plätze
Wenn man die "Geheimtipps" von Seeboden erkunden möchte, dann sollte man das Tangerner Sängerplatzerl besuchen. Wohl einzigartig ist dort der „Wurlitzer in der Kirchentür“. Vom Wanderstartplatz Tangern gelangt man dann auf den Tschiernock. Am Tschiernock hat man einen wunderbaren Blick auf die Welt der 3000er sowie die Seebodner Bucht. Diese Bucht ist wohl ein weiterer Tipp, den man sich bei einem Tag in Seeboden nicht entgehen lassen sollte. Die im Rahmen des Projektes „Garten:Kunst am See“ umgebaute Seebrücke kann als Balkon zur Welt des Sees betrachtet werden. Die „Seebodner Nixe“ auf einem Stein im See erinnert an die Nixe von Kopenhagen. Von der Bucht aus kann man die wunderbaren Parkanlangen von Seeboden genießen und entlang des Weges die gemütlichen Bars und Cafes als Verweilplätze wählen.

Seebodner Rosentraum
In Seeboden dreht sich viel um Rosen. So gibt es mit dem „Seebodner Rosentraum“ eine eigene Rose, die toll in jeden Garten passt. Im Rahmen des Projektes „Garten:Kunst am See“ wurden bisher tausende Rosen gepflanzt und verleihen dem Ort ein ganz besonderes Flair. In Seeboden wird besonderer Wert darauf gelegt, dass sich Gäste und Bürger wohl fühlen. „Wir sind davon überzeugt, dass ein zufriedener Bürger und Gast die wichtigste Visitenkarte eines Ortes und der Region ist, zeigt sich Hellmuth Koch als Leiter des Tourismusverbandes Seeboden und Projektverantwortlicher für „Garten:Kunst am See“ überzeugt. Für mich sind Teamgeist, Zusammenhalt und die Begeisterung für Seeboden wohl die wichtigsten Eckpfeiler unseres Projektes. Bis 2024 haben wir uns Zeit gegeben. Seeboden ist zum Thema „Garten:Kunst am See“ der Themenführer innerhalb der Region Millstätter See. Das fördert auch die Kreativität innerhalb der Gemeinde. Auf Initiative des Vereines Kultur.im.Puls wird am 19. August zu einem „Galerie-Bummel“ im Ortszentrum geladen. „Kunst am Abend“ wird von 13 heimischen Künstlern gestaltet und in den kommenden Jahren ein Fixpunkt im Veranstaltungsreigen werden.

In Seeboden entsteht ein vielfältiger Bildungscampus

Der Bildungscampus in Seeboden setzt sich zusammen aus dem Vorhandensein von Krabbelstube, Kindergarten (drei Gruppen im Kindergarten, künftig eine vierte zusätzliche Gruppe in der Volksschule), Volksschule, Hort (für Volksschule und Neue Musikmittelschule) und Neue Musikmittelschule. Die erweiterte Infrastruktur in Seeboden erhöht den Charme des künftigen Bildungscampus nochmals: Kulturhaus, Bibliothek, Ärzte, Geschäfte, Kirche, Altenheim, Plätze, Verkehrsanbindung und mehr.
Mit Hilfe des Schulgemeindeverbandes und der Landesregierung wird künftig eine gemeinsame Nutzung von Infrastrukturen, wie Spielplätzen und Turnsälen, möglich sein. Die Gemeinde sieht in den neuen Möglichkeiten und der Kooperation aller Beteiligten große Chancen für eine optimale Bildungseinrichtung für die Kinder.

Die Geschichte der Gemeinde

Seeboden entwickelte sich von einer reinen Landwirtschaftsgemeinde zur Fremdenverkehrsgemeinde.

Die Geschichte der Gemeinde Seeboden beginnt im Jahre 1850, in dem anstelle der in der Franzosenzeit aufgelassenen Herrschaft Sommeregg, zunächst drei Gemeinden gebildet worden waren und zwar: Seeboden, Lieserhofen und Treffling.
Die Gemeinde Lieserhofen wurde 1865 an die Gemeinde Spittal angeschlossen. Dieselbe hatte damals 963 Hektar und 450 Einwohner.
Im Jahr 1870 schlossen sich die beiden Gemeinden Seeboden und Treffling zusammen. Die Ortsgemeinde Treffling hatte damals ein Ausmaß von 1988 Hektar und 629 Einwohner.
Lieserhofen trennte sich schließlich 1886 von Spittal und wurde wieder eine eigenständige Gemeinde mit rund 500 Einwohnern.
Die Ortschaften Sankt Wolfgang und Seebrücke wurden 1898 von Lieserhofen an die Gemeinde Seeboden angeschlossen. Lieserhofen selbst wurde erst 1973 als selbständige Gemeinde aufgelassen und ebenfalls an Seeboden angeschlossen.

Die Entwicklung
Seeboden wie Lieserhofen waren reine Landwirtschaftsgemeinden mit einem geringen Anteil von Gewerbebetrieben. Der Fremdenverkehr wurde trotz der beiden Weltkriege, die deutliche Spuren in der wirtschaftlichen Kontinuität hinterließen, zum wesentlichen Faktor für die Bürger der Gemeinde und zum Motor der Aufbauphasen um die Jahrhundertwende, in den Jahren 1920 bis 1930 und auch von 1950 bis heute.
Die Fläche der heutigen Marktgemeinde Seeboden beträgt 44 Quadratkilometer. Insgesamt leben heute in der Gemeinde etwa 6400 Menschen, verteilt in 22 Ortschaften.
In den letzten Jahrzehnten hat die Marktgemeinde kontinuierlich einen enormen wirtschaftlichen Aufschwung erfahren. Obwohl der Haupterwerbszweig Fremdenverkehr sinkende Nächtigungszahlen aufweist wurde die wirtschaftliche Entwicklung nicht aufgehalten.

Zuzugsgemeinde
Durch die günstige Lage und das Bauplatzangebot haben sich viele Menschen aus der Umgebung Spittal an der Drau (Bezirksstadt) und Radenthein (Magnesitwerk) ihr Wohnheim in Seeboden errichtet und sich hier angesiedelt. Seeboden wurde dadurch eine Zuzugsgemeinde. Im Jahre 2000 wurde Seeboden zur Marktgemeinde erhoben und ist die zweitgrößte Gemeinde hinsichtlich der Bevölkerungszahl des Bezirkes Spittal an der Drau.

Städte-Partnerschaft Seeboden - Ptuj (Pettau)

Ptuj (deutsch Pettau, lateinisch Poetovio) ist die älteste Stadtgemeinde in Slowenien und die älteste Stadt des ehemaligen Herzogtums Steiermark. Nach verschiedenen Vorkontakten kam es am 1. Juni 2017 zum ersten offiziellen Besuch der Stadtvertretung von Ptuj mit Bürgermeister, Vizebürgermeister, Mitgliedern der Stadtverwaltung und des Tourismus in Seeboden. Den Gästen aus Slowenien sollte beim Besuch die Gemeinde Seeboden etwas nähergebracht werden. "Zudem möchten wir uns für ein friedvolles und gemeinsames Miteinander im Dreiländereck einsetzen. Grenzüberschreitende Freundschaften zu leben und zu pflegen ist unser Ziel", so Bürgermeister Wolfgang Klinar. Der Gegenbesuch in Ptuj wird am 4. August erfolgen.

Neue wöchentliche Programmpunkte

Für Bürger und Gäste bietet Seeboden heuer wieder zwei neue Wochenprogrammpunkte: Jeden Dienstag gibt es um 09.30 Uhr die Familienwanderung „H²O und Co“, wo Kinder spielerisch die „Technik“ der Natur kennenlernen können. Auf spielerische Weise werden spannende Experimente rund um Technik und Wasser gemacht. Entlang des Baches ist ein solcher Tag immer ein besonderes Abenteuer. Melanie, die geprüfte Bergwanderführerin, versteht es die Kinder zu begeistern.

Kräuterwanderung
Als zweiten Punkt findet ebenfalls jeden Dienstag eine geführte Kräuterwanderung mit Maria Winkler statt. Hier lernt man über Kräuter in der Natur und am Ende der Führung wird ein selbstgemachtes Produkt hergestellt.
Die wöchentlichen Programmpunkte finden bis 12. September statt. Anmeldung bis zum Vortag im Tourismusbüro Seeboden.

In Seeboden: "Guten Morgen Österreich"

Am Freitag, dem 25. August macht das Frühstücksfernsehen „Guten Morgen Österreich“ halt in Seeboden. Als Sendeplatz für die Aufzeichnung wurde die Seebrücke in der Seebodner Bucht gewählt. Unbeschreiblich schöne Bilder und viele Geschichten so mancher bekannter Seebodner Persönlichkeiten werden gesendet werden. Ein einmaliges Ereignis, das Sie auf keinen Fall verpassen sollten!

Tolle Events im August

Zahlreiche spannende Veranstaltungen hält Seeboden in diesem Sommer noch für Erlebnishungrige bereit.
Samstag, 5. August um 9 Uhr: Familienflohmarkt in "Birgit's Stöberkiste"
Samstag, 5. August um 18 Uhr: Sommerfest der Freiwilligen Feuerwehr Seeboden auf der Festwiese
Sonntag, 6. August um 19 Uhr: "Mondsüchtig" nach Gesang, Musik, Geselligkeit - der Sängerrunde Tangern am Musikplatzl Tangern
Mittwoch, 9. August um 20:15 Uhr: Kärntnerabend des Männergesangsvereins Seeboden im Kulturhaus
Sonntag, 13. August um 8:45 Uhr: Kirchtag Lieserhofen bei der Volksschule Lieserhofen
Sonntag, 13. August um 16 Uhr: Poetry Slam im Blumenpark
Freitag, 18. August um 18 Uhr: Nachkirchtag Lieserhofen am Festgelände Lieserhofen
Samstag, 19. August um 18:30 Uhr: Kunst am Abend am Hauptplatz Seeboden
Donnerstag, 24. August um 19 Uhr: Vernissage "Kopfsachen" im Impuls Center Seeboden
Samstag, 26. August um 19 Uhr und Sonntag, 27. August um 8:30 Uhr: Trefflinger Kirchtag bei der Burg Sommeregg
Sonntag, 27. August um 11 Uhr: Internationales Poesiefestival im Blumenpark Seeboden

Köstlichkeiten am Seebodner Landmarkt

Der Landmarkt findet jeden Freitag statt und stellt ein wichtiges Angebot für Einheimische wie auch für die Seebodner Gäste dar und erfreut sich großer Beliebtheit. Die Angebote von landwirtschaftlichen und heimischen Produkten sind vielfältig und der Freitagnachmittag lässt sich bei Musik und Unterhaltung genießen. "Es ist wichtig, dass wir die Arbeit unserer Hersteller fördern und mit jedem Einkauf im Ort sagen wir "JA" zu unseren Unternehmen", so Bürgermeister Klinar. Der Landmarkt findet das ganze Jahr über statt.

In Seeboden entsteht ein vielfältiger Bildungscampus

Der Bildungscampus in Seeboden setzt sich zusammen aus dem Vorhandensein von Krabbelstube, Kindergarten (drei Gruppen im Kindergarten, künftig eine vierte zusätzliche Gruppe in der Volksschule), Volksschule, Hort (für Volksschule und Neue Musikmittelschule) und Neue Musikmittelschule. Die erweiterte Infrastruktur in Seeboden erhöht den Charme des künftigen Bildungscampus nochmals: Kulturhaus, Bibliothek, Ärzte, Geschäfte, Kirche, Altenheim, Plätze, Verkehrsanbindung und mehr.
Mit Hilfe des Schulgemeindeverbandes und der Landesregierung wird künftig eine gemeinsame Nutzung von Infrastrukturen, wie Spielplätzen und Turnsälen, möglich sein. Die Gemeinde sieht in den neuen Möglichkeiten und der Kooperation aller Beteiligten große Chancen für eine optimale Bildungseinrichtung für die Kinder.
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