14.04.2017, 08:00 Uhr

Städtepartnerschaften neu aufgestellt

Beleben Städtepartnerschaften neu: Norbert Rauter, Franz Eder und Markus Untergugenberger vor dem Denkmal für die Gottschee im Spittaler Stadtpark

Nach zweitägigem Treffen von Mitgliedern neue Ziele für Städtepartnerschaften gesteckt.

SPITTAL. Die Jugend und Kultur sind der Schlüssel, wenn es um die zukünftige Zusammenarbeit mit Vertretern aus Spittals Partnerstädten Löhne, Porcia und Gottschee geht. Kulturreferent Franz Eder, Markus Unterguggenberger und Norbert Rauter wollen gemeinsam die Städtepartnerschaften neu beleben und ausbauen.

Aufbauarbeit mit der Jugend

Vertreter der Partnerstädte trafen sich zu einem zweitägigen Workshop in Spittal. "Themen waren vor allem die Aufbauarbeit mit der Jugend um den Gedanken der Partnerschaft weiterführen zu können. Der Austausch über die sportlichen und kulturellen Aktivitäten wurde als wichtiger Teil der Zusammenarbeit erkannt.
Die Weiterführung solch gelungener Projekte, wie die Krippenausstellung im Schloss Porcia, wo Krippen aus unseren Partnerstädten präsentiert wurden, ist ein entsprechender Baustein für die Partnerschaft", erklärt Eder. Bereits im Juni finden Spiele der Freundschaft in Kocevje/Gottschee statt, an denen auch Jugendliche aus Spittal teilnehmen werden.

Touristisch wichtig

Als nächstes Highlight steht das 30-Jahr-Jubiläum der Partnerschaft mit Porcia/Pordennone im Juni an. Auch touristisch sollen die Partnerschaften etwas bringen, so will man in den Partnerstädten um Gäste werben. "Die Besuche der touristischen Regionen unserer Nachbarländer für Erholung und Entspannung, wie Wandern, Radfahren, Fischen und vieles mehr wird zur Belebung des Tourismus entschieden beitragen", sind die drei überzeugt.

Chöre und Musikvereine

Um Sprachbarrieren zu überwinden, setzt man auf die Musik, so sollen Chöre und Musikvereine zu Besuch kommen. "Wir leben im Herzen Europas und die Freundschaft mit unseren Partnern aus Deutschland, Italien und Slowenien sind ein Symbol und starkes Zeichen für die europäische Einheit."
Damit dies auch umgesetzt werden könne, bedarf es einer intensiven Zusammenarbeit und auch eines entsprechenden Engagements der verantwortlichen Mandatare der Städte.
"Als verantwortlicher Referent für Städtepartnerschaft kann ich mich auf die ausgezeichnete Arbeit unseres Obmannes Markus Unterguggenberger sowie auch der Unterstützung in diesen Tagen des ersten Städtepartnerschaftsgipfels der Kollegen aus dem Spittaler Gemeinderat wie Norbert Rauter, Hannes Tiefenböck und Bruno Kogler, stets verlassen. Auch Renate Egger bringt hier ihre Erfahrungen und Kontakte aus den vergangenen Jahren ein", schließt Eder. Man darf also gespannt sein, was aus dieser Zusammenarbeit noch entstehen wird.
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