27.06.2017, 15:26 Uhr

Von der Millstätter Alpe direkt in die Flasche

Die Juniorchefs Wolfgang und Alexander Unterlerchner

Das Carinthia Wasser von Apo ist reines Gebirgsquellwasser

MILLSTATT-GÖSSERING. Reiner geht's nicht: Das Carinthia Wasser, das der Getränkehersteller Apo (Alkoholfrei, Preiswert, Original) seit 15 Jahren anbietet, entspringt in der Millstätter Alpe, schlängelt sich durch Schiefergestein vorbei an den Granaten zu den Quellfassungen in 1.100 Meter Höhe, von wo es ohne Pumpen 400 Meter tiefer ins Gösseringer Werk gelangt.

Nie Landwirtschaft

Weil in dem Gelände nie Menschen gewohnt, nie Landwirtschaft betrieben und mithin gedüngt wurde, wie Juniorchef Alexander Unterlerchner versichert, darf sich das Carinthia Wasser auch reines Gebirgsquellwasser nennen, zertifiziert vom "Genussland Kärnten". Das "Beste, was die Mineralienwelt bietet", so die Eigenwerbung, wird naturbelassen still oder spritzig, mit Kohlensäure angereichert, gefüllt. Hinzu kommen die Geschmachsrichtungen Zitrone, Brombeerlimette und Granatapfel.

Meist Mehrwegflaschen

Weil die Fruchtgetränke nicht so süß sind und kaum Kalorien enthalten, liegen sie "voll im Trend", versichert Unterlerchner. Seniorchef Adolf Unterlerchner ergänzt, um der Nachhaltigkeit willen werden die Getränke meist in gläsernen Mehrweggebinden abgefüllt.

Nach dem traditionellen Apfelsaft ist das Carinthia Wasser das zweitstäkste Standbein des 1952 von Adolf Unterlerchner senior gegründeten Familienunternehmens. Er hatte die Idee, aus den Äpfeln kommerziell Apfelsaft herzustellen. Weil manche Maschinen zu teuer waren, entwickelte sie der Firmengründer selbst und schuf so den Grundstein für ein Familienunternehmen, das seit 1984 von Sohn Adolf geführt wird. Zweiter Juniorchef ist Wolfgang.

"Klein, aber fein"

Hauptabnehmer der Apo-Produkte sind Gastronomie und Hotellerie, die Privatkunde findet das "Kärnten Wasser" seit kurzem auch bei Adeg und Billa. Adolf Unterlerchner: "Wir beschränken uns mit Carinthia Wasser bewusst auf den regionalen Markt in Kärnten, wollen klein, aber fein bleiben."

Mehr Beiträge im Rahmen unseres Schwerpunktes "Leben mit Wasser": www.meinbezirk.at/leben-mit-wasser

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