21.10.2016, 11:54 Uhr

Wirtin mit Leib und Seele

Mit 43 ausgewählten Menschen läuft vom Regionalverband Nockregion eine Image-Kampagne.

MALTABERG (pgfr). Zu den Auserwählten der Image-Kampagne der LAG Oberkärnten-Nockregion zählt Maria Gritzner aus Malta. Die anfängliche Skepsis entpuppte sich zur Freude, denn Maria Gritzner hatte keine Ahnung, dass Tochter Desireé ihre Mama angemeldet hatte und sie dafür als eine ideale Wahl hielt.

Ganzjährig geöffnet

Maria Gritzner lebt das ganze Jahr über auf der Leonhardhütte auf der Maltaberger Alm auf 1.600 Metern Seehöhe. "Für mich ist hier heroben einer der schönsten Flecken unserer Region", so Gritzner überzeugt.
"Wie der Pfarrer auf der Kanzel, so steht die Hütte da", sagte einst der Vater von Maria. Marias Leonhardhütte ist ein ganzjährig geöffneter Almgasthof, wo es auch Zimmer zu mieten gibt. "Zu jeder Jahreszeit stellt die Leonhardhütte mit einem eigenen, abgezäunten Parkplatz einen idealen Ausgangspunkt für längere und kürzere Wander- und Skitouren dar", erzählt die Hüttenwirtin.


Maltaberg-Fan

Das Glühen der Patriotin für diese Region kann der Gast in jedem Detail, in jedem Fleckchen in und rund um die Hütte herum spüren und sehen. Mit Leib und Seele ist Maria Gritzner permanent ums Innen und Außen der Hütte bemüht. Für die ganztägig warme Küche, dafür sorgt Maria ganz alleine. "Alles in Mamas alter Koch-Schule gelernt", so die gelernte Friseurin. Der treue Begleiter und damit Unterstützer ist Tom, der Mischlingshund.

Sichtbarer Stolz

Teil der Image-Kampagne der Nockregion zu sein, ist für Gritzner mittlerweile zur Freude geworden. "So ist es ein Stückchen leichter, die Schönheit und das Besondere dieser Region hinauszutragen und den einen oder anderen davon zu infizieren." Stolz ist die zweifache Mutter auch auf den Pioniergeist ihrer Eltern, die schon vor 40 Jahren den Alm-Tourismus entdeckt haben.
"Dass das Skitourengehen einmal sehr beliebt sein wird und die Sportler hier ein ideales Gebiet dafür vorfinden werden, spürte mein Papa schon vor vielen Jahren", erzählt Gritzner. "Zu Beginn unserer Hütten- und Zimmervermietung haben wir die Gäste mit den Pferden herauftransportiert", erzählt Gritzner weiter.

30-jähriges Bestehen

Die Leonhardhütte feiert heuer ihr 30-jähriges Bestehen. "Mit meinen Töchtern, die helfen, wenn sie Zeit haben, sind wir in der dritten Generation hier heroben", sagt Maria Gritzner. Auch darauf ist die Werbeträgerin stolz. Den Pioniergeist und die Ausdauer hat die Tochter wohl vom Vater in die Wiege gelegt bekommen, so macht es den Anschein.

Ausgangspunkt und Ziel in einem

"Die Vorfahren wussten, was sie taten. Ihre Ziele wurden mit Freude und Stärke verfolgt, egal was die Leute redeten", so erzählt Maria Gritzner stolz. Bestimmt auch in ihrem Sinne erweitert die Gastwirtin immer wieder was. Kinder genießen Natur und Berge anders, wohl auch deshalb gibt es einen Bogen-Parcours, einen Spielplatz und Kleintiere. Die Straße ist mautfrei, Sommer wie Winter.

Übrigens, Ruhetag gibt es keinen. Und den Urlaub verbringt Maria Gritzner auf ihrer Leonhardhütte, genießt noch bewusster als sonst die Aussicht auf die Berge auf ihrer Terrasse, macht die eine oder andere Skitour und läuft eine Runde.
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