09.06.2017, 09:46 Uhr

Lieserschlucht-Radweg endlich auf Schiene

Nun steht es fest: Der Radweg zwischen Spittal und Seeboden soll durch die Lieserschlucht führen

Mega-Projekt soll 3,6 Millionen Euro kosten, Baubeginn im Herbst 2018.

SPITTAL, SEEBODEN. Fortschritte gibt es nun im ewig diskutierten Radwegproblem zwischen Spittal und Seeboden. Nun soll der Lückenschluss über die Lieserschlucht erfolgen, im Herbst 2018 sei Baubeginn.

1,2 Millionen Euro pro Gemeinde

Mit einem überaus positiven Ergebnis ist das von Straßenbaureferent Gerhard Köfer initiierte Gipfelgespräch zum Radweg in der Lieserschlucht über die Bühne gegangen. „Es ist gelungen, bei den betroffenen Gemeinden Spittal an der Drau und Seeboden ein gemeinsames Bekenntnis zum abgestimmten Projekt des Landes zu erreichen. Der vorliegende Plan mit Auskragungen in manchen Bereichen wurde vollinhaltlich angenommen. Jetzt müssen als nächster Schritt noch die Grundsatzbeschlüsse der beiden Kommunen vorgelegt werden, anschließend kann mit der Detailplanung begonnen werden“, so Köfer. Ebenfalls festgelegt wurde, dass die Partnergemeinden sich an den Projektkosten von 3,6 Millionen Euro mit insgesamt 1,2 Millionen Euro beteiligen.

Detailplanung folgt

„Unser Zeitplan ist jetzt jener, dass das Projekt detailliert geplant wird und wir mit dem Bau im Herbst 2018 beginnen können“, führt Köfer aus. Die Bauzeit betrage rund eineinhalb Jahre. „Das vorgelegte Projekt ist finanzierbar, sicher und weist einen hohen Realisierungsgrad aus. Wichtig ist mir persönlich, dass es eine permanente Abstimmung mit den beiden Gemeinden gibt, wir koordiniert vorgehen und auf Dialog setzen. Das Vorhaben soll ein gemeinsames vom Land und den Gemeinden getragenes sein und beruht auf Partnerschaft auf Augenhöhe“, betont der Straßenbaureferent.

Liesersteig-Variante vom Tisch

Ein endgültiger Schlussstrich wurde auch unter das angedachte Vorhaben vom Ausbau des Liesersteig gesetzt. „Eine renommierte Expertenkommission ist übereingekommen, dass ein Radweg in diesem Bereich absolut nicht machbar ist. Somit ist die Diskussion über ein solches Projekt für mich ein für alle Mal beendet“, so Köfer.
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Jo Hermann aus Spittal | 09.06.2017 | 17:07   Melden
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