24.05.2017, 09:52 Uhr

SV Rothenthurn: Unterligaaufstieg ist nach wie vor möglich

Der SV Rothenthurn hat ambitionierte Ziele (Foto: KK)
SV Rothenthurn besiegt Tabellenführer Fürnitz. Sonntag (10.30 Uhr) ist Feffernitz im Derby zu Gast.

ROTHENTHURN (Peter Tiefling). Vor zwei Saisonen musste der SV Rothenthurn den schweren Gang als Absteiger von der Unterliga West in die 1. Klasse antreten. Aber bereits damals waren sich Funktionäre und Spieler einig: "Wir wollen und kommen wieder zurück."

Es wurde ein Dreijahresplan ausgearbeitet, der das Ziel Unterliga West im Fokus hatte. Ein Weg, der in Rothenthurn konsequent verfolgt wurde und wird. Und vielleicht können Obmann Wolfgang Macek und seine Vorstandskollegen bereits ein Jahr früher, als einer der zwei bestplatzierten Zweiten aller Kärntner Erste Klassen Vereine einfahren.

Der Realist

„Lassen wir die Kirche nur im Dorf. Bitte nichts überbewerten. Die Chancen stehen gut, aber dazu müssen noch viele Faktoren zusammenspielen. Hiermit meine ich keinen Punkteverlust bis Saisonende, und unsere direkten Konkurrenten aus den anderen Klassen (A, C, D) müssen Punkte liegen lassen“, sagt Obmann Wolfgang Macek. Und hier zeigt er sich als wahrer Realist. Denn heuer wird in den in den 1. Klassen keine Aufstiegsrelegation gespielt, sondern nach Punktanzahl und Torverhältnis gewertet. Für Rothenthurn ein krasser Nachteil, denn die 1. B wird mit einem Team weniger als die anderen ausgespielt.
„Damit wurde uns die Chance auf sechs Punktezuwächse genommen. Da ist keine Chancengleichheit gegeben und zudem einzigartig im Kärntner Fußball“, sagt Wolfgang Macek.
Aktuell führen Rückersdorf (24 Spiele/52 Punkte/ Tordifferenz +36) und Kötschach (25/51/+35) vor Rothenthurn (23/48/+29) und Gurnitz (25/47/+32) die Aufstiegstabelle an.

Unmögliches möglich machen

Trotz der minimalen Chance wollen Kapitän Rene Ramschak & Co. alles unternehmen, um ihre Chance zu nutzen und die Fernduelle für sich entscheiden. Und dass sie nicht nur daran glauben, sondern auch dafür kämpfen, zeigten die Schützlinge von Trainer Andreas Daxer mit dem Sieg (2:1) über Leader Fürnitz. „Wir mussten mit Thomas Klingbacher, Rene Rud, Christof Piwonka und Patrick Kade gleich vier Stützen vorgegeben werden. Aber die Eigenbauspieler Fabio Taxer, Thomas Walker, Lukas Ott haben mit ihren Leistungen, uns für unsere Nachwuchsarbeit belohnt und uns im Rennen gehalten.“, so Macek.
Donnerstag ist Daxer mit seiner Truppe in Bleiberg zu Gast und Sonntag wird Feffernitz zur Derbymatinee empfangen. „Aufstiegsdruck verspüren wir keinen, denn haben vielleicht die anderen Teams. Wir haben einen langfristigen Plan“, sagt Macek.

ZUR SACHE:

SV Rothenthurn
Das Restprogramm: Bleiberg (Auswärts/25. Mai/15:30 Uhr), Feffernitz (Heim/28. Mai/10:30 Uhr), Admira Villach (A/03. Juni/17 Uhr), Velden (H/11. Juni/10:30 Uhr), Ledenitzen (A/18. Juni/17 Uhr)
Der Spielerkader: Rene Ramschak, Jakob Karpf; Patrik Kade, Sandro Schwager, Sebastian Triebelnig, Andreas Daxer, Thomas Klingbacher, Michael Kogler, Jürgen Pichorner, Thomas Platzer, Rene Rud, Christoph Steiner, Michael Steurer, Thomas Walker, Daniel Hofer, Wolfgang Steiner
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.