17.11.2016, 22:39 Uhr

Ausgezeichneter Honig aus Oberkärnten

Hansjürg Aschbacher (Obmann des Bienenzuchtverein Malta) ist einer der ausgezeichneten Imker (Foto: privat)

Etiketten-Wettbewerb soll heimischen Honig sichtbarer im Regal machen.

BEZIRK SPITTAL. Zahlreiche Imker haben auch heuer ihre Honigproben beim Landesverband für Bienenzucht in Kärnten eingereicht, die Auszeichnung erfolgte im Zuge der Brauchtumsmesse. „277 Teilnehmer haben 400 Proben eingereicht. 332 erreichten Gold, 65 Honige erhielten die Silberne Medaille und fünf Honige bekamen die Bronzene Medaille. Das zeugt von absoluter Top-Qualität in breitem Ausmaß“, so Landesverbandsobmann Arno Kronhofer. Viele der Gewinner sind zudem Mitglieder bei Qualitätsverbänden wie „Genussland Kärnten“ oder „Bio Austria“.

Siegel-Aufkleber für Ausgezeichnete

Bewertet wurde in drei Kategorien: Waldhonig, Blüten-Waldhonig und Blütenhonig. Vergeben wurden die Auszeichnungen „Kärntner Bär in Gold, Silber und Bronze“. Die ausgezeichneten Imker dürfen ihre Honiggläser ab sofort mit den Siegel-Aufklebern versehen und so die Top-Qualität ihres Erzeugnisses betonen.

Die prämierten Honige


Kategorie Waldhonig
• Kärntner Bär in Gold: Gstinig Gregor, BZV Dellach im Drautal
• Kärntner Bär in Silber: Sneditz Günther, BZV Diex
• Kärntner Bär in Bronze: Gasser Alois, BZV Paternion

Kategorie Blüten-Waldhonig
• Kärntner Bär in Gold: Fercher Stefanie, BZV Winklern/Mölltal
• Kärntner Bär in Silber: Suppersberger Franz, BZV Liesing/Lesachtal
• Kärntner Bär in Bronze: Steindl Gerda, BZV Millstatt

Kategorie Blütenhonig

• Kärntner Bär in Gold: Kassmannhuber Anton, BZV Ferndorf
• Kärntner Bär in Silber: Niederbichler Friedrich, BZV Sirnitz-Deutsch Griffen
• Kärntner Bär in Bronze: Aschbacher Hansjörg, BZV Malta

Etiketten-Bewerb für mehr Sichtbarkeit

Die hohe Wertigkeit der Arbeit der Imker sowie der Bienenprodukte unterstreicht Agrarlandesrat Christian Benger mit einem neuen Projekt: Um Kärntner Honig in den Verkaufsregalen rasch erkennbar zu machen, wurde ein Etiketten-Wettbewerb gestartet. „Das Angebot ist enorm, aber nicht alles, was in den Regalen steht, hat unseren Qualitätsanspruch und kommt aus Kärnten. Regionale Produkte müssen rasch erkennbar sein. Das betrifft speziell unseren Honig“, erklärte er.

Wertschätzung für Produktion

Mit dem Kauf heimischen Honigs haben Konsumenten nicht nur die Sicherheit, hochqualitative Lebensmittel zu erhalten, sondern sie unterstützen und sichern die heimische Imkertätigkeit und damit den Bestand der Kärntner Biene und sie bringen die Wertschätzung gegenüber der mit der Honigproduktion verbundenen Arbeit zum Ausdruck.

Neue Designs gesucht!

Jede und Jeder, dem die heimische Lebensmittelproduktion am Herzen liegt und dessen Herz speziell für den Kärntner Honig schlägt, kann Entwürfe für neue Etiketten beim Landesverband für Bienenzucht einreichen. Die Designs sollen vor allem auffallen und das Produkt sichtbar und unverkennbar machen. Zudem sollten die Leistung der Bienen, die Regionalität und der Ursprung, die Arbeit der Imker und der moderne Zugang zu einem nachhaltigen Produkt sichtbar werden. Die Biene spielt eine unverzichtbare Rolle für den Menschen, für die gesamte Landwirtschaft und die Umwelt. Die Siegeretikette wird per Jurybewertung ermittelt und wird dann die Kärntner Honiggläser zieren.
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