06.11.2016, 12:13 Uhr

Gefragtes Weissenseer Know-how

Beachtliche elf Millionen Umsatz wird das Greifenburger Unternehmen im Jahr 2016 erreichen.

GFREIFENBURG (pgfr). Schönes und nachhaltiges Wohnen liegt im Trend. Das ist eng mit dem Baustoff Holz verbunden. Die Firma Weissenseer hat sich dieser Tendenz verschrieben und aus einer kleinen Zimmerei am Weißensee zu einem international tätigen Holz-System-Bau-Unternehmen mit Stammsitz in Greifenburg entwickelt. „Unser Ziel ist es, nachhaltige, energieeffiziente, umweltschonende und leistbare Wohn- und Arbeitsräume zu schaffen“, sagt Geschäftsführer Christof Müller.

Weltweit tätig

Die Firma Weissenseer macht mit besonderen Projekten im In- und Ausland immer wieder von sich reden. Weltweit mischt das Unternehmen aus Greifenburg in Angelegenheiten des Holzbaus mit. „Wir haben unsere Produktion von vornherein so aufgebaut, dass sie an jedem Ort der Welt sofort wieder neu entstehen kann“, so Müller. Ob es das Weltmeisterhaus LISI oder der im Frühjahr unterzeichnete Vertrag für das Know-how von Hunderten von Passivhäusern, die in China stehen werden, ist, Müller und sein Team agieren von Niederlassungen in Wien, Berlin und England aus. Hierzulande trägt beispielsweise das Gipfelhaus am Dobratsch die Handschrift der Firma Weissenseer.

Weitergemacht weiterentwickelt

Christof Müller lenkt das Unternehmen im Bereich Holzbau in der dritten Generation. Der Großvater gründete im Jahr 1930 eine 1-Mann-Zimmerei am Weißensee, sein Vater führte mit zwei Mitarbeitern weiter und Christof erweiterte auf mittlerweile 40 Mitarbeiter, nachdem er zu Beginn seines Berufslebens jeden Handgriff auch selber durchgeführt hatte.

Behalten nichts für sich

"Unsere Idee der intelligenten Gebäudehaut soll sich immer weiter verbreiten", begehrt der Geschäftsführer. Zu Passivhausexperten entwickelten sich Müller und seine Mitarbeiter in der Zwischenzeit, und haben in der Branche einen sehr guten Ruf zu vertreten. "Mineroom" – das Gästehaus für 201 Studierenden der österreichischen Hochschule mit Weltruf, der Montanuniversität in Leoben, ist das jüngst fertiggestellte Projekt der Firma Weissenseer. Im reinen Holzbau entstand dort ein Plus-Energiehaus.

Projekte entwickelten sich

Es ist die Passivhaustechnologie, die den Schwerpunkt des Unternehmens darstellt. Aus dem Hause Weissenseer kommen ebenso komplette Holzfertighäuser, Blockhäuser, Altholzbauten, Boots- und Badehütten, Riegelhäuser und Wintergärten.

Zimmermannsmäßige Holzverbindungen

Die Firma Weissenseer bedient sich zum Teil ganz alter Holzverbindungen. Die althergebrachte Holzbautechnik des Schwalbenschwanzes, und hier auch die Eckverbindungen für Wandelemente, findet trotz neuer, innovativer Technologien ihren Platz in der Greifenburger Produktion.

Erstes großvolumiges Passivhaus in Holzbauweise

In Leoben im "mineroom" fühlen sich in der Zwischenzeit 201 Studierende auf insgesamt 6.000 Quadratmeter Nutzfläche, aufgeteilt auf sechs Stockwerke, wohl.
1.900 Kubikmeter Holz stecken im und rundum das Studentenwohnheim "mineroom" in Leoben. Es ist weltweit das erste großvolumige Passivhaus in Holzbauweise.

Umhüllung aus Holz

Auf die Haut eines Hauses haben die Fachleute beim "Weissenseer Holz-System-Bau" ihr Augenmerk gelegt. Durch die Gebäudehülle, gemeint ist der Boden, die Wände, die Decke und die Fenster, geht Energie verloren. "Eine intelligente Gebäudehülle, eine hochwärmegedämmte, wärmebrückenfreie und wind- bzw. luftdichte, reduziert dies. Die "Stuben der Kumpel"versprechen Wohlfühlklima.
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