Als Bezirksblätter-Reporter beim Balaton Sound Festival Teil 3

Foto: Rockstar Photographers (@rockstarphotographers).

Freitag, Tag 3.

Nach dem Frühstück fuhren wir zu dem Programmpunkt, auf den sich alle am meisten gefreut haben. Ein Helikopterflug über das Festivalgelände. Ich kann noch immer nicht glauben, dass ich das erleben durfte.

Eigentlich bin ich kein großer Fan von flieqen. Ich hatte viele Jahre sogar ziemlich Angst davor und habe deswegen auch oft auf Urlaub verzichtet. Aber irgendwann war mir das doch zu blöd, also hab ich einfach wieder begonnen und versucht mich damit selbst zu therapieren. Irgendwann hat es funktioniert und ich werde immer glücklicher darüber. Somit könnte ich auch im Helikopter sitzen und es genießen. Gut so.

Also ist die gesamte Gruppe, jeweils in kleinere Grüppchen aufgeteilt, circa 20 Minuten geflogen. Es ist ein aufregendes Gefühl. Es ist schwierig zu beschrieben, aber eine Mischung aus Adrenalin und Freude trifft es gut.

Als Abwechslung: Essen

Danach besuchten wir ein echt schönes Lokal. Es war auf einem Berg und erinnerte mich irgendwie an einen Heurigen im 19. Bezirk. Überall waren Weinberge und die meisten Gäste bestellen ein Glas Wein nach dem anderen. Wir konnten wieder zwischen Verschiedenen Gerichten wählen. Steak, Ente, Huhn oder Spare Ribs. Es gab alles, was man sich wünscht. Die Nachspeise waren Brownies mit selbstgemachtem Eis. Danach hatten wir, mal wieder, das Gefühl wir würden zum Bus rollen.

Gleich nach dem Essen segelten wir zwei Stunden von der einen Seite des Sees zur anderen. Ich bin direkt an der Spitze des Bootes gelegen und habe einfach nichts gemacht außer den Wind zu genießen. Marlies lag neben mir und hat währenddessen in den Wolken gelesen. Ich kam mir vor wie in einem Film, irgendwie.

Ein paar aus der Gruppe hüpften ins Wasser als wir kurz mitten auf dem See gestoppt haben. Das Wasser erinnert stark an ein Meer. Es ist hellblau und ziemlich klar.

Jason Derulo, Bier und musikalsches Highlight

Am Abend fuhren wir zum Festivalgelände um Jason Derulo zu sehen. Einer der wenigen Acts, die mir etwas sagen. Auch wenn ich nicht der größte Fan bin, habe ich mich voll darauf gefreut. Als er dann auf der Bühne war, ist das Publikum wild geworden. Alle haben getanzt. Die Show dauerte circa 1 1/2 Stunden. Neben seinem Gesang, hatte er auch viele Tanzeinlagen. Unter anderem von Tänzern, die mal alleine ein paar Minuten tanzen konnten. Sein DJ, dessen Name ich immer noch nicht weiß, hat davor wirklich gut aufgelegt und die Show war insgesamt cool. Alle, die am Balaton Sound sind, aber nicht Jason Derulo gesehen haben, haben was verpasst.

Später sind Marlies und ich, nach ein paar Drinks, los gezogen um Sigma zu sehen. Das war definitiv mein Highlight. Die Musik war so unglaublich gut, ich fasse es immer noch nicht.

Irgendwann war auch diese Show aus und wir sind Richtung Lieblingsbühne spaziert. Diesmal gab's keine Verkleidung - zumindest habe ich niemanden gesehen, der welche ausgeteilt hat. Aber der Techno war wieder toll. Ach, diese Stage werd ich vermissen.

Wenn dich der fehlende Schlaf einholt

Irgendwie waren wir, gegen 2 Uhr nachts, wirklich müde. Oder sagen wir, Marlies war müde und ich beschloss, da ich nicht allein auf dem Festival sein wollte, auch müde zu sein. Aber wir schauten trotzdem kurz zu einem Partyzelt. Ich glaube, das ist so etwas wie der Nightpark. Die Musik war aber wirklich nicht meines. Mehr als zwei Minuten waren wir auch nicht drin.

Marlies kaufte sich am Weg noch Pizza und wir fuhren Richtung Hotel. Diesmal sogar ohne, dass wir nach einer Sekunde eingeschlafen sind. Dafür haben wir das nachgeholt, sobald wir im Bett lagen. Was für ein Tag.

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