Als Bezirksblätter-Reporter beim Balaton Sound Festival Teil 4

Foto: Rockstar Photographers (@rockstarphotographers).

Samstag, letzter Tag.

Aufzustehen und zu wissen, dass der letzte Tag der Reise ansteht, ist kein schönes Gefühl. Ich weiß, dass ich den gesamten Tag daran denken werde. Im Hinterkopf wird mir das herum geistern, ganz klar. Aber erstmal etwas essen.

Abbey of Tihany

Um kurz nach 10 Uhr hat sich unsere Gruppe in der Hotellobby getroffen. Auf dem Plan stand, dass wir uns ein Kloster anschauen würden. The Abbey of Tihany befindet sich auf der Halbinsel Tihany in Ungarn. Ich nehme an, dass daher auch der Name kommt. Als wir eine halbe Ewigkeit mit dem kleinen Bus, der uns die gesamte Reise herum gefahren hat, ankommen waren, spührte ich, dass ich gestern unterwegs war. Und mit unterwegs meine ich, dass die gratis Drinks und die vielen Stagebesuche mir mein Leben erschweren. Oder zumindest ermüden sie mich.

Als erstes wurde uns ein Film gezeigt, der uns zeigen soll, wer oder was dieses Kloster eigentlich ist, wann es erbaut wurde. Ein paar Fakten von der Stadt waren auch zu sehen. Es war ganz interessant, aber realtiv kurz. Ich glaube, mehr als ein paar Minuten hat der Film auch nicht gedauert.

Danach besichteten wird die Kirche und bekamen danach ein paar Snacks und Getränke. Dass es gerade mal ein Uhr war, hielt niemanden davon ab den hochprozentigen Alkohol, der uns angeboten wurde, zu probieren. Irgendwie erinnerte es mich an den Hustensaft, den ich trinken muss, wenn ich krank bin.

Der Pfarrer der Kirche erklärte uns, was es mit dem Kloster auf sich hat und welch Privileg es ist, dass wir in diesem kleinen Gärtchen essen dürfen. Ich glaube, dieser Bereich ist sonst nicht für andere Besucher erlaubt.

Mittagessen und der Schlaf, den ich so dringend gebraucht habe

Gleich danach gingen wir essen. Natürlich waren die Snacks, die gerade aufgetischt wurden, nicht genug. Ach, wie werde ich je wieder in mein Studentenleben zurück finden, in dem ich mich fast ausschließlich von Pasta ernähre.

Wir bekommen eine Platte, auf der wahrscheinlich alles war, das man auf den Griller schmeißen kann. Fisch, Fleisch, Gemüse und diverse andere Beilagen. Ich aß, weil ich wieder daran dachte, wie sehr mich sowas fehlen wird. Und da diese Luxusproblem nicht schon genug waren, bekam ich als Dessert Palatschinken, die ich nicht aufessen konnte. Schande über mich.

Auf dem Weg Richtung Festival schlief ich durch. Ich glaube, es waren fast zwei Stunden in denen ich richtig im Tiefschlaf versank und meine Tasche der beste Polster war auf dem ich je gelegen bin. Wie froh ich war, dass ich nochmal zu einem ordentlichen Schlädchen gekommen bin, muss ich nicht beschreiben. Ich glaube, das habe ich klar gemacht.

Ein letztes Mal Balaton Sound Festival

Als wir am Festival angekommen waren, habe ich gemerkt, wie traurig ich eigentlich bin. Die letzten Tage waren so toll und jetzt ist es bald vorbei. So ganz.

Ein paar aus der Gruppe und ich gingen schwimmen. Wir wollten uns noch ein letztes Mal abkühen bevor wir uns auf den Weg nach Wien machten. Der See ist warm und erinent mich immer noch an Meer. Als ich so geschwommen bin, hab ich mir vorgenommen in den kommenden Jahren einmal hier Urlaub zu machen. Warum doppelt so lang nach Kroatien fahren, wenn dieser See besser ist als so manche Meehre, die ich kenne.

Auf nach Wien

Jetzt war es soweit und Tim, Marlies und ich fuhren nach Hause Richtung Wien. Wir brauchten circa drei Stunden bis wir angekommen waren. 3 Stunden in denen wir die letzten Tage in Erinnerung gerufen haben. Wir waren uns einig, dass das einer der besten Erlebnisse waren, die uns je passier sind. Ich bin froh, dass ich ein Teil davon sein konnte, neue Erfahrungen gemacht habe und mich dabei viele, nette Menschen begleitet haben. Eine Reise, die wahrscheinlich von keiner anderen getoppt wird.

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