Theater: Wenn einem das Geld nachgetragen wird

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HERZOGENBURG. Es kommt nicht jeden Tag vor, dass man das Geld nachgetragen bekommt. Beim Theaterstück "Und ewig rauschen die Gelder" im Stiftssaal Herzogenburg, waren auch die Bezirksblätter dabei. Wir fragten nach, Geld- sitzt es bei ihnen auch locker? Bei Henriette Laubner eher nicht, denn: "Naja, meinen Enkelkindern gebe ich schon was mit, aber sonst wird gespart", so die rüstige Penisonistin. Nachgetragen oder eher locker sitzt der Euro bei Leopoldine und Hermann Sandner eher nie: "Wir sparen da lieber", antworteten die beiden.

Das Stück:

Eric Swan bringt es einfach nicht übers Herz, seiner Frau Linda zu gestehen, dass er vor zwei Jahren seinen Job verloren hat. Stattdessen sucht er andere Lösungen, um seine Kosten zu decken. Zum Beispiel den wöchentlichen Scheck vom Sozialamt für seinen gerade nach Kanada ausgewanderten Untermieter. Oder finanzielle Zuschüsse für diverse andere hilfsbedürftige Hausbewohner, die ihm so einfallen. Da bietet der Sozialstaat doch etliche Möglichkeiten.

Und während Linda noch glaubt, Eric ginge jeden Morgen zur Arbeit, bringt dieser eine Lawine staatlicher Hilfsbereitschaft ins Rollen. Als dann eines Tages ein Außenprüfer des Sozialamtes vor der Tür steht, droht die Lawine über ihm zusammenzubrechen …

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