St. Pölten
Abrissbirne trifft auf Leiner-Objekte

Die denkmalgeschützten Fronten bleiben, dahinter wird alles dem Erdboden gleichgemacht.
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  • Die denkmalgeschützten Fronten bleiben, dahinter wird alles dem Erdboden gleichgemacht.
  • Foto: Karin Zeiler / Bezirksblätter NÖ
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Denkmalgeschützte Bauteile am Rathausplatz bleiben, dahinter wird alles dem Erdboden gleichgemacht.

ST. PÖLTEN. "Das ist die zweitgrößte Investition nach dem Bau des Bahnhofes", informiert Bürgermeister Matthias Stadler.
Einhundert Millionen Euro sollen für die Quartiersentwicklung "Leiner-Areal" auf der rund 9.000 Quadratmeter großen Grundstücksfläche zwischen Rathaus und Roßmarkt bis zur Julius-Raab-Promenade zwischen Heitzlergasse und Heßstraße investiert werden. Angestrebt ist ein Nutzungsmix aus Handel, Wohnen, Beherbergung und Veranstaltung.
Während die denkmalgeschützten Bauteile entlang des Rathausplatzes erhalten bleiben, ist geplant, die dahinterliegenden Objekte abzureißen.

  • Foto: Karin Zeiler / Bezirksblätter NÖ
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Die Verkaufsflächen in der Größenordnung von aktuell 17.000 Quadratmetern werden redimensioniert. Neben der Neuausrichtung des Leiner-Stammhauses ist die Errichtung von rund 150 Wohnungen geplant. Ein Hotel mit etwa 150 Zimmern, ein Konferenzzentrum und eine Tiefgarage komplettieren das breite Spektrum.

Oberschicht abgetragen

Verläuft alles nach Plan, könnte schon im Jahr 2021 mit dem Bau begonnen werden. Mit dem Abtragen der Oberschicht auf dem ehemaligen Leiner-Mitarbeiter-Parkplatz wurde hingegen schon begonnen, wie St. Pöltens Stadtarchäologe Ronald Risy zeigt.

St. Pöltens Stadtarchäologe Ronald Risy zeigt auf das Areal, den ehemaligen Leiner-Mitarbeiter-Parkplatz.
  • St. Pöltens Stadtarchäologe Ronald Risy zeigt auf das Areal, den ehemaligen Leiner-Mitarbeiter-Parkplatz.
  • Foto: Karin Zeiler / Bezirksblätter NÖ
  • hochgeladen von Karin Zeiler

Derzeit geht man nicht davon aus, dass "man hier den Schatz der Nibelungen findet", lacht er. Scherben und Tierknochen hingegen wurden bereits sorgfältig in Kisten gelegt.

"Das Projekt in St. Pölten ist uns eine Herzensangelegenheit, wir freuen uns, dass wir jetzt in die konkrete Planung eingestiegen sind. Die Corona-Krise hatte keine Auswirkungen auf den Planungsverlauf unserer Immobilien-Projekte. Wir sind voll auf Kurs",

sagt Christoph Stadlhuber, CEO Signa Real Estate Austria. Die Quartiersentwicklung und damit die Weiterentwicklung rund um das ehemalige Leiner-Areal, ein Wahrzeichen St. Pöltens, habe großen Einfluss auf die Attraktivität und belebe die Innenstadt. Damit setze man einen bedeutenden Impuls zur Untermauerung des Anspruches von St. Pölten, Leading Second City zu sein, führt Stadlhuber weiter aus.

„Das Leiner-Projekt ist ein Schlüsselprojekt für die weitere Entwicklung unserer Innenstadt und eines der Garanten dafür, dass St. Pölten auch nach der Krise die positive wirtschaftliche Entwicklung fortsetzen kann“,

unterstreicht auch Bürgermeister Matthias Stadler die Bedeutung des Projektes.

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