St. Pölten
Caritas: Eine Seelendecke mit starker Symbolkraft

Ehrenamtliche Mitarbeiter des Mobilen Hospizdienstes der Caritas übergaben eine Seelendecke an das Pflegeheim Haus St. Elisabeth: Heimleiterin Daniela Kaufmann, Julia Haas, Anna Simmer, Silvia Vinceova, Antia Poschenreither, Pflegedienstleiter Andreas Dockner, Helga Janeczek, Gertrude Ziselsberger sowie Hospiz-Regionalkoordinatorinnen Barbara Kögl und Elisabeth Riegler.
  • Ehrenamtliche Mitarbeiter des Mobilen Hospizdienstes der Caritas übergaben eine Seelendecke an das Pflegeheim Haus St. Elisabeth: Heimleiterin Daniela Kaufmann, Julia Haas, Anna Simmer, Silvia Vinceova, Antia Poschenreither, Pflegedienstleiter Andreas Dockner, Helga Janeczek, Gertrude Ziselsberger sowie Hospiz-Regionalkoordinatorinnen Barbara Kögl und Elisabeth Riegler.
  • Foto: Caritas / Karl Lahmer
  • hochgeladen von Petra Weichhart

Handgefertigte Seelendecke als emotionales Symbol der Liebe und Wertschätzung.

ST. PÖLTEN (pa). „Eine Seelendecke stellt einen weiteren Puzzlestein in der palliativen und hospizlichen Betreuung dar“, sagt Elisabeth Riegler vom Mobilen Hospizdienst der Caritas St. Pölten. „Sie kann als letzten Liebesdienst den Verstorbenen umhüllen, ummanteln, zudecken.“
„Liebevoll gestaltet mit verschiedenen Symbolen und Farben spendet sie auch Trost den Hinterbliebenen, die noch einmal Abschied von ihrem Liebsten nehmen“, ergänzt Barbara Kögl, Hospiz Regionalkoordinatorin für St. Pölten-Land.

Handarbeit

Angefertigt wurde die Decke von 14 ehrenamtlichen Mitarbeitern des Mobilen Hospizdienstes der Region St. Pölten Stadt und Land. Jeder hat seine Gefühle, Wahrnehmungen, Glaubenssätze, Erfahrungen, guten Gedanken zu Stoff gebracht. Die Einzelteile (Patches) wurden dann zu einem größeren Ganzen zusammengefügt und so entstand eine tröstliche Ummantelung einer wohlwollenden Gemeinschaft von Seelen. Diese sehr persönlich gestaltete Decke wurde nun dem Caritas Pflegeheim Haus St. Elisabeth in St. Pölten-Wagram zur Verfügung gestellt.

„Die Verwendungsmöglichkeiten sind vielseitig“, sagt Elisabeth Riegler. Die Decke könnte den Sarg ummanteln und so ein Zeichen des Respekts dem Verstorbenen, dessen Angehörigen und den anderen Heimbewohnern gegenüber darstellen. Sie kann auch als Wandbehang in einem Verabschiedungsraum zum Einsatz kommen. Eine weitere Verwendung ist die direkte Ummantelung des Verstorbenen. In dieser Zeit des Übergangs können Angehörige einen Moment des Trostes oder der Stärkung erfahren.

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