Sport
Dauerbetrieb auf St. Pöltens profitabler "Kunstwiese"

Auf St. Pöltens Kunstrasenplätzen herrscht derzeit Hochsaison. Clemens Ipkovich rät daher dazu, frühzeitig zu reservieren.
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  • hochgeladen von Nikolaus Frings

St. Pöltens Kunstrasenplätze sind im kalten Winter heiß begehrt. Die Auslastung fällt entsprechend hoch aus.

ST. PÖLTEN (nf). Wer Anfang Februar 2020 eine Trainingseinheit auf den St. Pöltner Kunstrasenplätzen einlegen will, hat im Idealfall bereits jetzt dafür reserviert. Im SPORTZENTRUM Niederösterreich herrscht Hochbetrieb. Die Schneefälle der letzten Wochen lassen NÖ`s Fußballvereinen kaum Spielraum, um eine Trainingseinheit auf Naturrasen abzuhalten. Seit Jahren bemühen sich die Vereine aus der Region daher um eine adäquate Alternativlösung und St. Pöltens Plätze werden zum Objekt der Begierde.

"Zeitgerecht" dran sein

Die Auslastung selbiger ist dementsprechend hoch. Neben den Kooperationspartnern: SKN St. Pölten, der Fußballakademie, sowie dem nationalen Zentrum für Frauenfußball, schafften es in diesem Winter 15 weitere, externe Vereine aus der Region auf das künstliche Grün. Für die zahlreichen Amateurvereine der Region gilt: Wer nicht zeitgerecht dran ist, hat kaum noch Chancen. "Zeitgerecht bedeutet in diesem Fall wirklich knapp ein Jahr davor. Von Ende Jänner bis in den März hinein sind wir bei sieben Tagen die Woche und Öffnungszeiten von 8 bis 22 Uhr, zu knapp 70 Prozent ausgebucht", gesteht Clemens Ipkovich, aus der Marketingabteilung des Zentrums.

40.000 Euro pro Winter

Insbesonders wirtschaftlich entwickeln sich die Plätze zu einer profitablen Einnahmequelle. 60.000 Euro bringen die beiden Plätze der SPORTZENTRUM NÖ GmbH jährlich ein. Gut 40.000 Euro davon werden alleine von Jänner bis März generiert. Allein durch diese Einnahmen konnten die Kosten des ersten Platzes, der bereits seit 13 Jahren zur Verfügung steht, amortisiert werden. "Der zweite Platz wurde im Jahr 2013 errichtet. Insgesamt beliefen sich die Kosten für beide Plätze, sowie die bereits vollzogene Sanierung des ersten Platzes auf über 1,5 Millionen Euro", fasst Ipkovich zusammen und ergänzt, "alle Ausgaben werden dabei alleine von der GmbH getätigt, alle Einnahmen fließen ebenso ausschließlich in die GmbH."
Gedankenspiele, ob des großen Interesses einen weiteren Platz anzuschaffen, seien zudem immer wieder ein Thema. "Solche Pläne spielen wir eigentlich Tag für Tag durch, zumal auch baulich noch etwas möglich wäre. Konkret ist derzeit aber nichts", so Ipkovich.

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