St. Pölten
Der Bürokollege auf vier Pfoten

Bürohündin Evviva hat alle(s) im Griff.
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  • Bürohündin Evviva hat alle(s) im Griff.
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Wie das Frauchen, so auch der Hund: aufstehen, ins Büro fahren und den Arbeitstag managen.

REGION. Vom Hauptberuf sind sie treue Wegbegleiter, Spielgefährten und Leckerli-Vernichter, doch nebenberuflich machen sie auch als Bürokollegen ein gutes Bild. Die Rede ist vom besten Freund des Menschen – dem Hund.

Bürohündin Evviva hat alle(s) im Griff.
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Erziehung gehört dazu

"Ich habe das große Glück, dass ich meinen Hund seit mittlerweile elf Jahren mit ins Büro nehmen darf", berichtet Alexandra Rehak, die in der Jugend:info Niederösterreich in St. Pölten als Juristin tätig ist. Da Kundenkontakt zum beruflichen Alltag gehört, wurde Schäferhündin Evviva von Anfang an dementsprechend erzogen. Evviva liegt grundsätzlich auf ihrem Platz und interagiert nur mit Menschen, wenn sie dazu aufgefordert wird. "Meine Kollegen erleben sie als fixen Bestandteil und vermissen sie, wenn sie mal zu Hause bei meinem Freund bleibt oder wenn wir auf Urlaub sind. Ich glaube, sie vermissen meinen Hund mehr als mich", schmunzelt die Juristin. Rehak ist sicher: "Ein Hund im Büro kann sich positiv auf die dort arbeitenden Menschen auswirken. Mit Betonung auf 'kann'. Denn ein unerzogener Hund kann glaube ich genau das Gegenteil auslösen. "

"Das Hundeleben im Büro ist toll! Es gibt eine Leckerlibox, die ich immer fülle, und wer mag, darf ihr ein Leckerli geben - das finden alle toll. Kollegen und Hund." - Alexandra Rehak

Work-Life-Balance: Auch Urlaub ist wichtig.
  • Work-Life-Balance: Auch Urlaub ist wichtig.
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Positive Stimmung

Auch die Mischlingshündin Mia von Theresa Schirak ist sowohl bei Kunden als auch bei den Angestellten ein gern gesehener "Mitarbeiter" bei Schirak Automobile in St. Pölten. "Ich habe das Gefühl, wenn der Hund da ist, ist die Stimmung besser. Wenn es stressig ist und ich setze mich zu ihr, um sie zu streicheln, hilft mir das auch, um runterzukommen", hebt Theresa Schirak die positive Wirkung hervor. Auch das Gassigehen zwischendurch sei sehr hilfreich, um Stress abzuschütteln.

Theresa und Florian Schirak mit Hündin Mia.
  • Theresa und Florian Schirak mit Hündin Mia.
  • Foto: Schirak Automobile
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Das sagt die Expertin

Psychotherapeutin Ines Wagner bestätigt, dass Hunde das Betriebsklima positiv beeinflussen können. "Der Vierbeiner kann nicht nur die Mitarbeiterbindung steigern, sondern auch die Kommunikation zwischen Kollegen verbessern. Man merkt, dass ein ansonsten eher unsympathischer Kollege doch auch eine weiche Seite hat, die man sonst nie kennengelernt hätte", erläutert die Expertin und ergänzt abschließend, "Außerdem besagen Studien, dass Vierbeiner im Büro sogar Burnout vorbeugen."

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