St. Pölten
Ehrenamt: Freiwillige vor den Vorhang

Ehrenamtlicher Fußballtrainer: Insgesamt 16 Kinder hat Simon Reisinger in seiner Obhut.
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  • Ehrenamtlicher Fußballtrainer: Insgesamt 16 Kinder hat Simon Reisinger in seiner Obhut.
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  • hochgeladen von Petra Weichhart

217 Vereine gibt es im Bezirk St. Pölten. Sie sind die schlagenden Herzen des Ehrenamts in unserer Gesellschaft.

ST. PÖLTEN (pw). Ob Rotkreuz-Sanitäter am freien Wochenende, leidenschaftlicher Volksliedersänger am Mittwochabend oder Trainer der U11 Jugend, der für seine Sprösslinge immer erreichbar ist: Sie alle schenken anderen ihre wertvolle Zeit, ganz ohne Gegenleistung. Kurz vor der NÖ Freiwilligenmesse holen wir drei Freiwillige aus dem Bezirk vor den Vorhang. Einer von ihnen ist Simon Reisinger aus St. Pölten. Seit vier Jahren ist er ehrenamtlicher Nachwuchstrainer beim Fußballverein NSG St. Pölten-Süd in Harland.

"Ich finde es wichtig, dass Kinder Sport machen. Es hätte sonst für alle Fünf- bis Sechsjährigen in Harland keine Möglichkeit gegeben, Fußball zu spielen", begründet der zweifache Vater seine Motivation.

"Es gibt einem ein gutes Gefühl und macht Spaß." Drei Mal die Woche wird trainiert, am Wochenende folgen die Matches. "Freiwilligenarbeit ist wichtig, da sonst vieles in der Gesellschaft nicht funktionieren würde", betont Reisinger.

Anderen helfen

Daniela Hochreiter ist seit sieben Jahren ehrenamtliche Rettungssanitäterin beim Roten Kreuz.

"Ich hatte immer schon ein medizinisches Faible. Jetzt kann ich Sinnvolles tun, mich um Menschen kümmern und der Spaß ist auch mit dabei", erklärt die hauptberufliche Kindergartenpädagogin.

Rund drei Mal pro Woche übernimmt sie den Nachtdienst in Böheimkirchen, Melk und Hainfeld. "Es ist flexibel einteilbar und ich kann der Gesellschaft etwas weitergeben." Außerdem besucht sie jedes Jahr zu Weihnachten Patienten im Krankenhaus.

Traditionen weitergeben

Bernhard Gamsjäger erforscht seit 40 Jahren die heimische Volksmusik und ihre Bräuche. Sein Vater war "Heiratsmann". Gstanzln und Musikantensprache begleiten ihn somit Zeit seines Lebens. Begonnen hat aber alles mit einem Buch über Frankenfels, in dem er die Geschichte der Hausnamen bis ins Mittelalter zurückverfolgt hat. Seine Motivation liegt klar auf der Hand:

"Ich habe es nicht wegen Gewinn oder eitlem Ruhme getan, sondern weil die Weitergabe von Wissen und anderen Fähigkeiten Freude macht!", so der pensionierte Lehrer.

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